Die großen Supermarktketten – in Ungarn gern als Multis bezeichnet – dürften bereuen, nach der im Jahre 2010 für die von multinationalen Unternehmen betriebenen Handelsketten erhobene Sondersteuer der Regierungspartei FIDESZ zu Gunsten gewesen zu sein. Die Multis steckten zwischen 2010 und 2014 viele Milliarden Forint in Studien, Werbung und Reklame bei FIDESZ-nahen Firmen, Instituten und Einrichtungen, um ihre Position nicht noch weiter zu verschlechtern. Die französische Kette AUCHAN stellte des Weiteren als Betreiber für die Trafiken in ihren Supermärkten Einwohner aus Felcsút ein, dem Heimatdorf des Ministerpräsidenten.
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