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Ausländer in Budapest niedergestochen

Ein 51-jähriger Ausländer ist im Zentrum von Budapest niedergestochen worden. Passanten hielten den 19-jährigen mutmaßlichen Täter so lange fest, bis die Polizei kam und ihn festnehmen konnte. Die Tat ereignete sich am Samstagabend, teilte die Polizei am Sonntag mit. Das Opfer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Gegen den Angreifer wird Haftbefehl beantragt und ein Verfahren wegen lebensgefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Ungarns Bausektor kommt nicht auf die Beine

Trotz um 8,4 Prozent gestiegener Erträge zum Vormonat liegt die Bauindustrie in Ungarn immer noch am Boden. So siedelten die Gewinne zum Jahresende 2009 um 6,2 Prozent unter denen im Dezember 2008. Für das ganze Jahr gesehen ergibt sich ein Rückgang von 4,3 Prozent. Dies berichtet das Zentrale Statistikbüro (KSH). Und auch die Aussichten stimmen nicht zuversichtlich, denn die Aufträge für das laufende Jahr seien nochmal zurückgegangen. Insgesamt war 2009 damit für die Baubranche nun schon das vierte Jahr in Folge mit negativer Ertragslage.

Autobahn Szekszárd-Pécs fertig

Nach zahlreichen Unwägbarkeiten im Vorfeld des Baus ist die Autobahn M6/M60 jetzt zwischen den Komitatsstädten Szekszárd (Tolna) und Pécs (Baranya) auf der vollen Länge von genau 81,1 Kilometern nach dem Plan vom Frühjahr 2007 termingemäß fertig gestellt. Die Bauarbeiten hatten am 3. April 2008 begonnen. Während der zwei Jahre mussten 7,5 Kubikmeter Erde bewegt und anderthalb Millionen Quadratmeter Asphalt gelegt werden, teilte der Chefingenieur der Mecsek Construction Group, András Rakita, mit, berichtet das Internetportal bama.hu von einer Pressekonferenz. Autofahrten zur Hauptstadt Budapest werden künftig durch die Autobahn wesentlich beschleunigt, die Kulturhauptstadt Pécs2010 erhält eine bessere Anbindung.

ING warnt Fidesz vor überzogenen Wahlversprechen

Nach Meinung von Analysten der ING-Bank, könnte sich die favorisierte Fidesz-Partei unter Führung von Viktor Orbán schon kurz nach den Regierungswahlen im April in einer politischen Sackgasse wiederfinden. Der Spielraum für finanzpolitische Entscheidungen sei angesichts der tiefen Rezession viel zu gering, als dass vollmundige Wahlversprechen eingehalten werden könnten. Gleichzeitig seien unangenehme strukturelle Reformen unter den wachsamen Augen von Institutionen wie dem IWF oder der EU dringend notwendig. Vom privaten Sektor und insbesondere von den privaten Haushalten seien keine Marktimpulse zu erwarten, da sie bereits jetzt überschuldet seien.