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Einbruch bei Gästezahlen in Harkány

Die südungarische Bäderstadt Harkány beklagt einen Einbruch bei den Gästezahlen. Insbesondere aus Deutschland seien weniger Touristen gekommen als in früheren Jahren, sagte Bürgermeister István Bédy nach einem Bericht der Regionalzeitung „Dunántúli Napló“ (Freitag) bei einer Sitzung des Abgeordnetengremiums der Kleinstadt. Im ersten Halbjahr habe die Selbstverwaltung 24 Millionen Forint weniger eingenommen als im Budget geplant. Hauptgrund dafür sei, dass mit mehr Fremdenverkehrs-Steuer gerechnet worden sei. Erfreulich sei allein die Zunahme der Touristenzahlen aus Polen und Tschechien. Aus dem Bericht geht auch hervor, dass die Mittel für die Überdachung eines Schwimmbeckens, die aus Sicherheitsgründen in diesem Jahr entfernt werden musste, noch nicht gesichert sind.

Im Juli wird das Galérius Bad eröffnet

Probebetrieb kann bereits aufgenommen werden

Eine auch strategisch außerordentlich wichtige Investition ist das Galerius Bad in Siófok, das nicht nur mit seiner einmaligen Ausstattung zu einer repräsentativen Anlage für den Fremdenverkehr werden kann, sondern auch den Einwohnern der Stadt dient.

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Klagen über Siófoker Großbaustelle im Stadtzentrum

Mitten in der Stadt entsteht der neue Einkaufstempel, das alte Sió-Kaufhaus wird abgerissen. So viel ist sicher: Wie bei den meisten großen Investitionen dieser Art wird die Umgebung nicht ohne viel Staub und Lärm davonkommen. Zur Bauvorbereitung wurden schon mal die dort stehenden mächtigen Bäume beseitigt, berichtet siofokinapilap.hu.

Seit Beginn der Arbeiten stehen die Bauunternehmer unter Stress. Hauptsächlich die Besitzer der nahegelegenen Geschäfte murren und beschweren sich über vollkommen fehlende Informationen über Zeitpunkt und Dauer der Belästigungen. Einnahmeverluste werden befürchtet, auf Klagen hin erhalte man weder von der Stadtverwaltung noch von den Bauunternehmern konkrete Antwort.

Trotzdem überwacht die Behörde den zügigen Fortgang der Arbeiten, zumal von Anliegern bereits Schadenersatzforderungen gestellt wurden.

Der Geschäftsführer der Investitionsfirma, Balázs Kiss, erklärte, daß man wirklich alles tun werde, um das Bauvorhaben rechtzeitig und problemlos fertig zu stellen, obwohl der Zeitpunkt des Baubeginns jetzt im Herbst ungewöhnlich sei.

In etwa einem Monat werde der den Wasserturm umgebende Stadtkern gesperrt, notwendige Umleitungen würden jedoch rechtzeitig und gut sichtbar beschildert. Niemand müsse befürchten, daß Wohnungen und Geschäfte in der Umgebung nur schlecht zu erreichen seien, erklärte Renáta Sümegi, die Projektmanagerin, und versicherte gleichzeitig, daß weder nachts noch an Wochenenden am Bauvorhaben gearbeitet werde.