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Investition in Bázakerettye

Die neue Napsugár utca führt zum Thermalbad

Der Aufschwung des Fremdenverkehrs war das Ziel der Investition, die vor einigen Tagen im Dorf eingeweiht wurde: Gegenüber dem Thermalbad erwartet eine frisch asphaltierte Straße den hoffentlich stärker werdenden Fahrzeugverkehr.

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Dreijähriger Autofahrer gestoppt

Früh übt sich, was später vielleicht einmal die Formel 1-Welt revolutioniert.

Nur mit etwas Hilfestellung gelang es gestern einem dreieinhalb Jahre alten Jungen, den Siófoker Autoverkehr zu beleben.

Die Polizei kontrollierte einen PKW, dessen eine Insassin nicht angegurtet war. Dabei trat dann wahrhaft Erstaunliches zutage: Ganz im Stil eines Profis wurde das Autolenkrad vom Kleinkind gehandhabt. Auf dem Schoß seiner Mutter sitzend, die lediglich die Pedale bediente, steuerte die Nachwuchshoffnung gekonnt durch den Innenstadtverkehr, berichtet Somogyi Hírlap.

Die junge Mutter aus Budapest konnte bei der anschließenden Vernehmung auch einen vermeintlich einleuchtenden Grund für ihr Verhalten nennen: Sie bedurfte der frühen Künste ihres kleinen Sohnes deshalb, weil sie selbst keinen Führerschein besitzt.

Vier Tote bei Unfall an Bahnübergang in Ungarn

Beim Zusammenprall eines Pkw mit einem Personenzug sind am Samstag in Ungarn vier Menschen ums Leben gekommen, ein Insasse wurde lebensgefährlich verletzt. Das Auto mit einem slowakischen Kennzeichen war an einem Bahnübergang in Lövő (Komitat Győr-Sopron) auf die Schienen gefahren und dort vom Zug erfasst worden, berichtet der Katastrophenschutz Ungarns. Die Feuerwehr holte die Leichname aus den Trümmern des Autos. Die Zugverbindung Sopron-Szombathely war vorübergehend gesperrt.

Warnschüsse verhindern Lynchjustiz in Ungarn

Nur mit zwei Warnschüssen hat ein Polizist in Ungarn einen Fall von Lynchjustiz nach einem Verkehrsunfall verhindern können. Bei dem Unfall in Mezőfalva (Komitat Fejér) war die Sozia eines Motorrades beim Zusammenstoß mit einem Pkw lebensgefährlich verletzt worden, berichtet das zentrale Fernsehen Ungarns am späten Freitagabend unter Berufung auf Polizeiangaben.

Bewohner der umliegenden Häuser fielen daraufhin über den ebenfalls verletzten Autofahrer und dessen Tochter her und schlugen auf sie ein. Auch Ehefrau und Sohn des Fahrers, die dem Familienvater zu Hilfe eilen wollten, wurden von der aufgebrachten Menge geschlagen.

Um die Lynchstimmung und das Eingreifen weiterer Menschen, die das Geschehen beobachteten, zu verhindern, entschloss sich der am Tatort erscheinende Polizist, zwei Mal in die Luft zu schießen. Die betroffene Familie wurde ebenso wie die Sozia des Motorrades ins Krankenhaus gebracht.

In der Ortschaft Olaszliszka (Komitat Borsod) war vor zwei Jahren ein Lehrer in Gegenwart seiner fünf und dreizehn Jahre alten Töchter erschlagen worden, nachdem er einen leichten Verkehrsunfall verursacht hatte. Er streifte mit seinem Auto ein 11-jähriges Mädchen, das jedoch nur leicht verletzt vom Unfallort flüchtete. Daraufhin fiel die Menge über den Lehrer her, zerrte ihn aus dem Auto und schlug ihn tot.