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Misslungener Klopapier-Klau

Nachdem der Diebstahl von Klopapier in einer Gaststätte von Lengyeltóti (Somogy) an der Wachsamkeit des Personals gescheitert war, ging die 21-jährige Kleinkriminelle mit einem Telefonhörer auf die Glasscheibe einer Telefonzelle los. Die inzwischen benachrichtigte Polizei nahm die Frau vorübergehend fest, hieß es im Polizeibericht des Komitats Somogy am Donnerstag. Jetzt muss sich die mutmaßliche Täterin in einem Verfahren wegen Rowdytums verantworten.

Schmuckstück wird noch schöner

In Balatonfüred wird auch die Kisfaludy utca saniert

Weinhäuser, Freilichtbühne, Galerie – das aus der Reformzeit stammende Stadtzentrum von Balatonfüred wird mit Fördermitteln der Union saniert. Und was noch wichtiger ist, eine zweieinhalbmal so große Summe als die Unions-Fördermittel konnte an privatem Kapital zur Erneuerung des Füreder Zentrums aufgebracht werden.

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Bestechung: Streifenpolizisten in Ungarn suspendiert

Zwei Streifenpolizisten sind in Nagyatád (Somogy) sind mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert worden, meldet das Polizeipräsidium des Komitats am Mittwoch. Ihnen wird vorgeworfen, am 21. August bei einer Polizeimaßnahme von einem ausländischen Autofahrer, gegen den zudem ein Verfahren läuft, Geld angenommen zu haben. Neben dem Disziplinarverfahren, dass im Zusammenhang mit dem Fall eingeleitet wurde, beantragte der Polizeichef des Komitats bei der Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren wegen Amtsmissbrauch. In der Pressemitteilung heißt es, die Mitarbeiter der Polizei in Nagyatád verurteilen derartige Handlungen, die das Vertrauen der Bürger in die Polizei untergraben können, und distanzieren sich davon.

Fahrzeug-Razzien: Steuersündern auf der Spur

Autos mit ausländischen Kennzeichen sollen im Herbst in den Fokus der ungarischen Finanzbehörden geraten. Bei Straßenkontrollen sollen die Halter ermittelt werden, die zwar in Ungarn ihren Wohn- oder Firmensitz, ihre Fahrzeuge aber im Ausland gemeldet haben. Im Kern geht es den Autobesitzern dabei nach Ansicht der ungarischen Behörden um die Vermeidung der Registrationssteuer, die bei der Einfuhr von Autos nach Ungarn zu zahlen ist und je nach Fahrzeugtyp und -alter mehrere tausend Euro betragen kann.

Medienberichte erwähnen, dass mitunter ein Halter mehrere Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen in Ungarn fahren lässt. Zumeist handele es sich dabei um slowakische Autonummern, jedoch würden in die umfangreichen Kontrollen auch Autos mit anderen nationalen Kennzeichen einbezogen. Zoll-Sprecher Jenő Sipos erläuterte, dass ab Mitte September festgestellt werden soll, auf welcher Rechtsgrundlage Kfz-Halter mit Wohnsitz in Ungarn ihre Autos in anderen Ländern gemeldet haben.