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Thermalbad in Pápa wird Heilbad

Das Thermalbad in Pápa (Veszprém) ist zum Heilbad erklärt worden. Die Aufwertung hatte die Landes-Hauptdirektion für das Bäderwesen in Ungarn bereits im Februar herausgegeben. Parallel zur bisherigen Bezeichnung Várkertfürdő (Burggarten-Bad) gilt von nun an der Name Heil- und Thermalbad Pápa, berichtet die Stadt auf ihrem Internet-Portal.

Das Bad war 2003 eröffnet worden. Im Oktober vorigen Jahr konnte dann das Thermal- zum Heilwasser erklärt werden. Zu der Zeit begann auch eine Heilabteilung ihre Tätigkeit. Bürgermeister Zoltán Kovács kündigte an, dass bei günstigen Ergebnissen von Ausschreibungen neue Becken, ein Sprungturm und eine Rutsche gebaut werden sollen. Neben dem Bad soll ein Hotel für Gäste entstehen, die die Wellness- und Heil-Dienstleistungen in Anspruch nehmen.

Spektakuläre Enthüllungen

Spitzelvergangenheit von Starregisseur István Szabó nachgewiesen

Recherchen von Historikern und Journalisten in den Akten des früheren kommunistischen Geheimdienstes in Ungarn haben im Januar eine Serie spektakulärer Enthüllungen zutage gebracht. Danach war der oscargekrönte Star-Regisseur István Szabó kurz nach der antisowjetischen Revolte von 1956 Informant der ungarischen Stasi, ebenso die hochrangigen Kirchenmänner László Paskai und László Lekai.

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Lob aus Brüssel für Kulturstadt Pécs

Brüssel ist mit den bisherigen Vorbereitungen von Pécs auf seine Rolle als Kulturhauptstadt Europas 2010 zufrieden. Das geht aus einem jetzt veröffentlichten Bericht der Monitoring-Kommission hervor, vor der im November vorigen Jahres neben Pécs auch Essen und Istanbul zu berichten hatten. Die Kommission soll mit Meinungen und Ratschlägen Unterstützung auf dem Weg zur Kulturhauptstadt bieten.

Tiefen Eindruck habe Pécs mit seinem Bericht hinterlassen, weil seit seiner Wahl im Jahr 2006 auf vielen Gebieten Fortschritte erzielt wurden. Pécs habe viel Energie für die Entwicklung der Infrastruktur verwendet, heißt es. Unter den drei Städten sei Pécs nach den erzielten Fortschritten am erfolgreichsten.

Bei Essen bemängelte die Kommission, dass das Programm nicht genügend konzentriert sei und die nötigen finanziellen Deckungen fehlten. Bei Istanbul würdigt die Kommission ebenfalls die sehr große Energie, mit der die Vorbereitungen betrieben werden, sieht jedoch sowohl im Management als auch bei der Finanzierung der geplanten Programme ernste Mängel oder noch zu lösende Aufgaben.

Zweite Balatoner Fährverbindung?

Berechnungen über die Wirtschaftlichkeit einer solchen Investition angeregt

Unlängst stimmten die Fachleute der Balatoner Schifffahrtsgesellschaft und die betroffenen Selbstverwaltungen ab, wo die zweite Fährverbindung auf dem Balaton geschaffen werden könnte. Die Idee hält der Balatoner Entwicklungsrat für unterstützungswürdig.

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