Balaton Zeitung E-Paper Banner

Autobahn Budapest Adria im September fertig

Freie Fahrt ab September von Budapest bis zur Adria: Dann wird der letzte, nur einen Kilometer lange Abschnitt der Autobahn 7 fertig sein, der über die Grenze hinweg die Verbindung zwischen Ungarn und Kroatien herstellt. Das teilte ein Verantwortlicher der Nationalen Infrastruktur-Entwicklungs AG mit.
Begonnen hat bereits die technische Übergabe des Autobahn-Abschnitts zwischen Balatonkeresztúr (Komitat Somogy) und Zalakomár (Komitat Zala). Am 26. Juni 16.00 Uhr wird der 20 Kilometer lange Teilabschnitt für den Verkehr freigegeben. Danach folgt Ende Juli mit etwa zweimonatiger Verspätung die technische Übergabe des 15,5 Kilometer langen Abschnitts zwischen Zalakomár und Nagykanizsa. Ende August gibt es auch hier grünes Licht.

Schlag gegen Drogenhandel in Ungarn

Ein Schlag gegen die Drogenmaffia ist der Polizei in Ungarn gelungen. Mitarbeiter des Nationalen Ermittlungsbüros und der Komitats-Polizei haben am Montag in Pécs fünf mutmaßliche Drogendiealer festgenommen. Nach einer Mitteilung der Polizei fanden sie bei ihnen eine bedeutende Menge Kokain. Die Regionalzeitung „Dunántúli Napló“ will erfahren haben, dass es sich um zehn Kilogramm Kokain im Marktwert von 70 bis 75 Millionen Forint (etwa 300 000 Euro) handelt. Die Herkunft der Drogen soll während des Ermittlungsverfahrens geklärt werden.

Falsche Polizisten in Ungarn bestehlen Ausländer

Zwei falsche Polizisten haben am Abend des 28. Mai in der Budapester Innenstadt einem 54-jährigen Ausländer unter Vortäuschung einer polizeilichen Maßnahme Bargeld abgenommen. Das Polizeipräsidium ordnete daraufhin Ermittlungen an, berichtet der Sprecher der Behörde am Montag. Verstärkte Kontrollen hatten Erfolg: Zwei Rumänen, beide im Alter von 37 Jahren, wurden gefasst und unter dem Verdacht, die Straftat begangen zu haben, in Gewahrsam genommen. Das Polizeipräsidium des V. Stadtbezirks leitete ein Verfahren ein.

Kontrollen an Österreichs Grenzen verschärft

Österreich hat seine Grenzkontrollen im Zusammenhang mit der Fußball-Europameisterschaft auch an den Übergängen zum Schengenstaat Ungarn vorübergehend verschärft. Das teilte das Landespolizeipräsidium in Budapest am Sonntag unter Berufung auf die österreichische Botschaft mit.

Für den Zeitraum zwischen dem 2. Juni und dem 1. Juli werden wieder Grenzkontrollen durchgeführt. Dafür werden die Übergangsstellen wieder geöffnet. Die Stärke des Verkehrs an den einzelnen Orten sei vorher gemessen und danach die Kontrollstellen in drei Kategorien eingeteilt worden, heißt es. Ungarische Staatsbürger können nach Vorzeigen ihres Reisepasses odere Personalausweises nach Österreich einreisen.

Im Zeitraum der Kontrollen ist ein Überschreiten der „grünen Grenze“ zwischen den Übergängen nicht möglich. Wer dies dennoch tut, muss mit Strafen rechnen. Die Grenzkontrollen erfolgen jedoch nur „einseitig“, also bei der Einreise nach Österreich.