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Ungarns Tourismus vorn beim Preis-Leistungs-Verhältnis

Ungarn hat auf der Weltrangliste der Reiseländer mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis für 2007 den zweiten Platz erobert. Nur Thailand konnte an Ungarn vorbeiziehen. In dem sogenannten Country Brand Index, den FutureBrand und das Marketing-Unternehmen Weber Shandwik alljährlich veröffentlichen, machte Ungarn einen Sprung um acht Plätze nach vorn und ließ dabei Tschechien als großen Rivalen der Region hinter sich, schreibt die Zeitung „Világgazdaság“.

Nach Ansicht ungarischer Fachleute lockt diese Bewertung Gäste an. Die touristischen Dienstleister sehen dagegen in dem Ergebnis einen Rückgang beim Gewinn.

Die Leiterin der Regionalen Marketingdirektion Südtransdanubien der Ungarischen Tourismus AG, Zsuzsanna Hegyi, nannte es sehr erfreulich, dass Ungarn dieses Ergebnis erzielte. Sie vertrat die Auffassung, dass dies nicht billige Dienstleistungen bedeute, sondern gute Qualität fürs Geld.

Die Gesamt-Weltrangliste der Tourismusländer führt Australien als das beliebteste Reiseland an. Dahinter folgen die USA, Großbritannien, Frankreich und Italien.

Ungarns Parlament – Weltgrößter virtueller Adventskalender

Der vermutlich größte Adventskalender steht in Budapest: Zwei Spezialscheinwerfer mit der Leistung von jeweils 6000 Watt werfen ein etwa 450 Quadratmeter großes Bild durch einen Diaprojektor auf das Parlament. Wie auf einem wirklichen Adventskalender öffnet sich auch hier jeden Tag ein – virtuelles – Fenster, berichtet die Zeitung „Népszava“ auf ihrer Homepage.

Vor dem Parlament gibt es bis zum Weihnachtsfest eine Serie von Veranstaltungen. So erwarten zwischen dem 6. und 24. Dezember der Weihnachtsmann, eine kleine Weihnachts-Eisenbahn, Rezitier-Wettbewerbe und Betlehem-Spiele die Kinder und ihre Familien. Außerdem kann sich das Publikum Weihnachtstraditionen ansehen: ungarische Kunsthandwerker mit ihren Arbeiten, Weihnachtsbräuche und Volksspiele. Charakteristische Speisen und Getränke werden auch angeboten.

Neben dem Riesenkalender öffnet am Donnerstag vor dem Parlament eine Märchenstadt. Dort können die Kinder Geschenke verpacken üben, Salonzucker, Honigzöpfe und Strohpuppen herstellen. Auf einer künstlichen Mini-Eisbahn ist Schlittschuhlaufen angesagt. Der Weihnachtsbaum des Landes trifft wahrscheinlich am Dienstagmorgen vor dem Parlament ein. Am Donnerstag werden erstmals feierlich seine Lichter angehen.

Irische Investoren: Eine halbe Milliarde Euro für den Balaton

Investoren aus Irland wollen nach vorläufigen Plänen etwa 450 Millionen Euro in die Entwicklung von Tourismus-Objekten am Balaton stecken. Unter anderem sollen Hotels, Erholungsparks und andere Anlagen davon profitieren, berichtet das Internetportal Unabhängiges Balaton Multimedia Zentrum unter Berufung auf das „Veszprémi Napló“. Damit gelange das für die gesamte Region bedeutende Balaton-Entwicklungsprogramm an ein neues Kapitel, teilte dem Bericht zufolge die Budapester SCD Holding mit.

Ein mit der irischen Quinlan Private (QP) abgeschlossenes langfristiges Abkommen sei Teil des bereits im Januar angekündigten Prozesses, der auf die Schaffung des Finanzierungshintergrundes für Investitionen gerichtet sei. Die irische Gesellschaft verwaltet in ihrem Immobilien-Portfolio einen Wert von über 11,5 Milliarden Euro. Die Erfahrungen der Investorengruppe imm Touristiksektor tragen bedeutend zum Erfolg der Entwicklungen am Plattensee bei.

Die SCD Holding ist nach eigener Darstellung Eigentümerin der größten Tourismus-Unternehmen rund um den Balaton – der Siotour AG, der Balatontourist AG sowie der Zalatour GmbH. In den kommenden 10 bis 15 Jahren will die Firmengruppe ein abgestimmtes touristisches Regional-Entwicklungsprogramm realisieren, das einen Wert von rund 400 Millionen Euro umfasst. Dabei sollen Hotels, Konferenzsäle, Appartment-Häuser sowie Sport- und Freizeitzentren entstehen.

Vom 7. Stock abgestürzt – ein Toter, ein Schwerverletzter

Beim Absturz vom 7. Stock eines Plattenbaus ist am Samstag in Ungarn ein Arbeiter ums Leben gekommen. Sein Kollege wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, teilte der Sprecher des Katastrophenschutzes mit. Aus bislang nicht genannten Gründen war das Baugerüst an dem Gebäude in Dunaújváros (Komitat Fejér), auf dem die Männer arbeiteten, eingestürzt, so dass die Männer in die Tiefe fielen.