Deutsches Kind bei Unfall in Ungarn getötet

Bei einem Verkehrsunfall in Ungarn nahe der rumänischen Grenze ist am Sonntag ein fünfjähriges deutsches Kind ums Leben gekommen. Der rumänische Fahrer eines Transporters mit deutschem Kennzeichen war zwischen Battonya und Mezőkovácsháza unterwegs, als sein Auto auf der Straße ins Rutschen kam. Das Fahrzeug kam von der Straße ab und überschlug sich, berichtet die Polizei. Dabei erlitt das Kind so schwere Verletzungen, dass es noch am Unfallort starb.

Bei dem Fahrer handelt es sich um den Vater des Kindes. Als Beifahrer befand sich ein weiterer Rumäne im Fahrzeug. Die deutsche Mutter saß neben dem Jungen auf den hinteren Sitzen. Bei dem Unfall wurden der Fahrer und die Frau ebenfalls verletzt. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht, befinden sich aber nicht in Lebensgefahr.

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Buschogang in MohacsUnsere Tour im Februar führt nach Mohács. Wir laden Sie am Faschingssonntag, 3. Februar 2008, zu einer Fahrt nach Mohács ein.
An diesem Tag findet in der kleinen Donaustadt im Süden Ungarns der Höhepunkt der sechstägigen Veranstaltungsreihe des seit Jahrzehnten weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Buschoganges (busójárás) statt. Jedes Jahr lockt diese Art der Vertreibung des Winters und der Vorbereitung auf die Fastenzeit Tausende Schaulustige in die Stadt an der Grenze zu Kroatien und Serbien.

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Extremsportler durchschwimmt die Donau in Ungarn bei Treibeis

Der ungarische Extremsportler György Schirilla hat am Samstag bei der nördlich von Budapest gelegenen Stadt Vác die Donau bei Eisgang durchschwommen. Für ihn war das der Start zu einer traditionellen winterlichen Serie von Durchquerungen des Stroms, berichten Medien.

Sein Vorhaben sei durch Eisschollen erschwert worden, sagte Schirilla, der von einer sehr harten Kraftprobe sprach. Seine Glieder seien gegen Ende des Schwimmens völlig durchfroren gewesen, eine Eisscholle habe ihm den linken Arm aufgerissen. Die Verletzung sei von einem Arzt vor Ort versorgt worden. „Das Publikum war wunderbar, mehrere tausend schauten mir von beiden Ufern her zu, was mir Extrakräfte verlieh.“

Sein vorrangiges Ziel sieht der Sportler in der Wahrung der Tradition. Sein Vater hatte von 1957 an 37 Jahre lang regelmäßig die Donau durchschwommen. Wichtig sei jedoch auch die Popularisierung einer gesunden Lebensweise und die Unterhaltung des Publikums. Am 19. Januar will Schirilla die Donau bei Kalocsa (Komitat Bács-Kiskun) und am 26. Januar bei Göd (Komitat Pest) durchqueren.

Polizei warnt: Balaton-Eis noch immer gefährlich

Ungeachtet des relativ strengen Winters ist das Eis auf dem Balaton immer noch nicht tragfähig. Die Polizei warnt deshalb immer wieder davor, zum Eissegeln oder Schlittschuhlaufen auf den See zu gehen. Mit verstärkten Patrouillen will die Wasserschutzpolizei am Wochenende ihrer Forderung Nachdruck verlehen, berichtet das staatliche Fernsehen. Es wird damit gerechnet, dass trotz der Gefahren zehntausende Menschen das Eis betreten und dort Schlittschuh laufen.

In den letzten Tagen ist es Polizeiangaben zufolge zu keinen dramatischen Unfällen auf dem Balaton-Eis gekommen, bei denen Rettungsaktionen notwendig geworden wären. Die Dicke des Eises beträgt jedoch je nach Lage nur zwischen 6 und 14 Zentimeter. Schneefälle, Tauwetter oder Nieselregen verschlechterten zudem die Qualität der Eisdecke.

Wie es von der Polizei hieß, kann jeder sich auf eigene Gefahr aufs Eis begeben, wenn es trägt, nicht taut und nicht bewegt. Mit Bestrafung muss jedoch rechnen, wer sich in verbotenen Zonen, im Gebiet von Häfen oder im Dunkeln aufs Eis wagt.