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Mein lieber Schwan . . .

Einen Schwanenmethusalem haben Ornithologen kürzlich am Balaton angetroffen.

Bereits mehr als dreizehn Lenze zählt der große Entenvogel. Höckerschwäne, um diese Art handelt es sich hier, zählen für die Balatonanwohner längst nicht mehr zu den Besonderheiten, vergrößert sich die Zahl der Tiere doch von Jahr zu Jahr. Aber selbst die Vogelkundler waren erstaunt, daß Schwäne überhaupt ein so hohes Alter erreichen können.

Bei einer ganz üblich durchgeführten Beringung der Schwäne traf man bei Szántód auf die alte „Dame“, die hier bzw. am Neusiedler See schon vor zehn Jahren registriert wurde. Den allerersten Fußring erhielt sie im November 1995 in Kroatien, ist jetzt also wenigstens dreizehn Jahre und zwei Monate alt.

Methusalem erreicht sie damit noch nicht ganz, der laut Bibelbericht 969 Jahre alt geworden sein soll.

(Quelle: monitormagazin.hu)

Forint auf historischem Tiefpunkt

Ungarns Währung hat am Dienstagmittag einen historischen Tiefpunkt erreicht. Erstmals in der Geschichte durchbrach er im Verhältnis zum Euro die Marke von 300 Forint. Im Vergleich dazu: Am 18. Juli vorigen Jahres lag der Mittelkurs nach Angaben der Nationalbank bei 229 Forint. Nachdem die psychologisch wichtige 300-Forint-Grenze überschritten war, kam es zu einer geringfügigen Korrektur.

Devisenhändler brachten laut MTI die Entwicklung mit der Gesamtheit fundamentaler Probleme in Zusammenhang. Weder die Wirtschaftslage in der osteuropäischen Region noch die internationale Wirtschaftslage gäben Grund zur Zuversicht. Die Schwelle von 300 Forint habe die Investoren schon seit Tagen angezogen. Das Durchbrechen der Marke war nur eine Frage der Zeit gewesen.

Dutzende Flugzeugwracks im Balaton

Erhebliche Mengen an Munition und Explosivstoffen im See

Nach Schätzungen wurden im 2. Weltkrieg über Ungarn 1600 Flugzeuge abgeschossen. Davon stürzten 40 bis 80 Maschinen in den Balaton. In der Zeit zwischen 1945 und 1953 wurden 25 Flugzeugwracks aus dem Wasser geborgen. Seitdem kommt durchschnittlich alle fünf Jahre ein Wrack oder seine Bestandteile zum Vorschein.

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Schöne Aussichten für Balatonmáriafürdő

Als nächste Gemeinde will sich auch Balatonmáriafürdő am allgemeinen Wellness-Boom beteiligen und sich ein großes Stück vom süßen Kuchen abschneiden.

Weitblick ist gefragt, denkt sich Bürgermeister György Galácz, und verblüfft die Öffentlichkeit mit beachtenswerten Plänen. Die Region könne die kurze Wintersaison am zugefrorenen Plattensee nur mit umfangreicheren Angeboten an den steigenden Wellness- und Kurtourismus verlängern.

Nicht genug der nahegelegenen Thermalbäder in Hévíz, Marcali und Zalakaros, auch in Balatonmáriafürdő soll nun ein Bad- und Hotelkomplex für geschätzte 5,5 Milliarden Forint entstehen. Ein dafür geeignetes Gelände steht bereits zum Verkauf an. Für das 360-Millionen-Forint-Paket, das den Grundstückspreis und die Kosten des Genehmigungsverfahrens beinhaltet, stehen bereits zwei ernsthafte Interessenten Gewehr bei Fuß. Der geneigte Investor soll nach Vorlage einer Bankgarantie später dann auch den gesamten Hotel- und Badebetrieb eigenverantwortlich übernehmen.

Nach dem Grundstücksangebot der Gemeinde gingen verschiedene Pläne ein, so z.B. für die Errichtung einer Appartementsiedlung. Bürgermeister Galácz hängt jedoch an seinen ursprünglichen Vorstellungen. Er betont, daß die Gemeinde nicht nur neue Arbeitsplätze begrüßen würde, sondern auch großen Wert auf die Erhaltung der natürlichen Umgebung lege.

(Quelle: balatonihirek.hu)