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Kommunalwahl in Ungarn mit schwacher Beteiligung

Die von der regierenden rechtskonservativen Fidesz-Partei angekündigte Revolution in der Wahlkabine ist ausgefallen. Bereits vor Abschluss der Stimmenauszählung stand am Sonntagabend fest, dass die Beteiligung an der Kommunalwahl so gering war, wie schon lange nicht mehr. Bis 17.30 Uhr, also anderthalb Stunden vor Schließung der Wahllokale hatten nur 41,77 Prozent der Wahlberechtigten ihr Votum für einen Bürgermeistkandidaten abgegeben, berichtet die Web-Site index.hu. Seit 1998, als Fidesz erstmals bei der Parlamentswahl siegte, gab es kein so geringes Interesse für die Kommunalwahl.

Wie groß die Gleichgültigkeit in diesem Jahr ist, zeigt der Vergleich zu den Wahlen vor vier und vor acht Jahren, schreibt index.hu. Damals hatten schon jeweils nachmittags 15.00 Uhr mehr als ein Drittel der Wahlbürger ihre Stimme abgegeben. Die von Regierungschef Viktor Orbán geführte Fidesz hatte bei der Parlamentswahl im Frühjahr eine Zwei-Drittel-Mehrheit erzielt. Orbán sprach danach von einer Revolution in der Wahlkabine, die bei der Kommunalwahl nach dem Willen seiner Partei ihre Fortsetzung finden sollte.

Balatonring nicht im Kalender der Motorrad-WM

Der heftig umstrittene Balatonring bei Sávoly taucht auch 2011 nicht im vorläufigen Kalender der Rennen zur Motorrad-WM auf, berichten ungarische Medien. Der Aufbau der als Austragungsort für den Ungarischen Grand Prix vorgesehenen Strecke in unmittelbarer Nähe zum Balaton ist weiterhin ungewiss.

Bereits in diesem Jahr hätte der Wettbewerb in Ungarn einer der 18 WM-Läufe sein können, wäre die Strecke fertiggestellt worden. Hintergrund für die Streichung der Läufe vom Rennkalender ist die Tatsache, dass die Ungarische Entwicklungsbank und das Wirtschaftsministerium, das deren Eigentümerrechte ausübt, am 12. März entschieden hatte, keinen Vertrag mit dem Investor zu schließen. Danach verlegte der Motorrad-Weltverband für dieses Jahr den WM-Lauf nach Spanien.

Bevölkerung in Ungarn verschuldet wie nie zuvor

Die Verschuldung der ungarischen Bevölkerung durch Kredite ist im August auf Rekordhöhe geklettert. Das berichtet der private Rundfunksender Gazdasági Rádió (Wirtschaftsradio) am Freitag (1.10.) auf seiner Web-Site unter Berufung auf Angaben der Nationalbank des Landes. Wegen der Stärkung des Schweizer Franken und in geringerem Maße des Euro diegen die in Forint ausgedrückten Schulden bei den Devisenkrediten um 274 Milliarden Forint (fast eine Milliarde Euro). Zur gleichen Zeit gingen die Geldanlagen bei Banken bedeutend zurück, weil diese für Festgelder noch immer sehr niedrige Zinsen zahlen.

Grüne Karte für die eigene Immobilie

Seit 1. Januar 2009 müssen gemäß Reg.verordnung 176/2008 (VI.30.) alle Wohnimmobilien über 50 m2 und alle behördlich genutzten, staatlichen Immobilien mit einer Nutzfläche von mehr als 1000 m2 ihre Energiefaktoren bescheinigen. Bis 31. Dezember 2011 ist das daraus erstellte Energiezertifikat freiwillig, ab 2012 verpflichtend.

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