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Balaton-Schwimmen fällt ins Wasser

Für dieses Jahr ist das traditionelle Durchschwimmen des Balaton endgültig aus dem Veranstaltungskalender gestrichen. Das launische Sommerwetter führte nach mehrmaliger Verschiebung dazu, dass auch der kommende Samstag nicht für den Wettkampf auf der 5,2 Kilometer langen Strecke zwischen Révfülöp und Balatonboglár in Betracht kommt, berichtet die Web-Site sonline.hu am Donnerstag (26.8.).

Die Wetteraussichten sind nach Vorhersage der Meteorologen nicht geeignet, im Raum des „ungarischen Meeres“ wird es kühl und windig sein, auch mit Regen wird gerechnet. Die populäre Veranstaltung, die dieses Jahr zum 29. Mal hätte stattfinden sollen, war zunächst für den 16. Juli angesetzt gewesen. Danach legten die Veranstalter den 24.7. und den 1.8. fest – jedes Mal vergebens, das Wetter durchkreuzte die Planungen.

Ungarn will mit IWF doch wieder verhandeln

Ungarns Regierung hat seine Haltung nach dem Abbruch der Verhandlungen mit dem IWF im Juni offenbar geändert und zeigt sich wieder gesprächsbereit. Das Budapester Wirtschaftsministerium teilte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg mit, die Regierung werde im Herbst wahrscheinlich die Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds fortsetzen, und dabei werde auch eine Vereinbarung erwartet, schreibt die Zeitung „Népszabadság“ am Mittwoch (25.8.).

Noch vor nicht allzu langer Zeit hatte Ministerpräsident Vikrot Orbán nach dem Verhandlungsabbruch erklärt, der Kreditvertrag mit dem IWF laufe im Oktober aus, danach habe Ungarn mit dem Währungsfonds nichts mehr zu tun. EU, IWF und Weltbank hatten das Land 2008 mit einem Notkreditpaket vor dem Staatsbankrott gerettet. Bei den Verhandlungen im Juni war es um die Abrufung der nächsten Rate aus dem Paket gegangen, die jedoch durch den Abbruch nicht möglich war.

Deutscher randaliert in Wechselstube

Ein Deutscher aus Köln hat am Montagnachmittag in einer Wechselstube in Siófok randaliert. Nach einem Wortwechsel schlug er dort mit der Hand das Sicherheitsglas ein und suchte das Weite, berichtet das Polizeipräsidium des Komitats Somogy am Dienstag (25.8.). Später fand ihn die Polizei und nahm ihn nach einer Vernehmung in Gewahrsam.

Weniger Verkehrsunfälle in Ungarn

Die Zahl der Verkehrsunfälle in Ungarn ist während des ersten Halbjahres 2010 weiter deutlich zurückgegangen. Um 14 Prozent sank die Zahl der Unfälle, meldet das Zentrale Statistische Amt am Dienstag (24.8.). Dabei ging die Zahl der tödlichen Unfälle um 24 Prozent, die mit schweren Verletzungen um 16 Prozent zurück. Insgesamt starben 319 Menschen bei Verkehrsunfällen, 84 weniger als im ersten Halbjahr 2009. Es gab 23 Prozent weniger Unfälle, die unter Alkoholeinfluss verursacht wurden. Bei zwölf von 100 Unfällen spielte jedoch immer noch Alkohol eine Rolle.

Während des Halbjahres erlitten 9000 Menschen Unfälle auf Ungarns Straßen, wobei es außer den Todesopfern fast 2500 Schwerverletzte und beinahe 6600 Leichtverletzte gabe. Von den Verkehrstoten waren mehr als die Hälfte unschuldige Opfer.

Nach wie vor vernachlässigen ungarische Autofahrer in hohem Maße die Anschnallpflicht. 53 Prozent der getöteten Pkw-Fahrer hatten sich nicht angeschnallt. Unter den Beifahrern waren es 36, von den anderen Insassen 81 Prozent, die nicht die Sicherheitsgurte benutzten. Im 2. Quartal waren nur 7 Prozent der getöteten Insassen auf den hinteren Sitzen angeschnallt.