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Unser Ausflugstipp: Porzellanmanufaktur Herend

Gerade mal 25 Kilometer von der Nordspitze des Balaton entfernt liegt die größte Porzellanmanufaktur der Welt.

Ein Besuch in Herend lohnt allemal. Das Unternehmen, bis 1993 in staatlichem Besitz, heute zu 75 Prozent Eigentum der Mitarbeiter, wurde 1826 gegründet. Bei einer Visite kann man einen Einblick in Geschichte und Gegenwart gewinnen, hinter die Kulissen blicken, sowie Töpfern und Malern bei deren künstlerischem Schaffen über die Schulter schauen. Natürlich beheimatet die Manufaktur auch eine niveauvolle permanente Ausstellung. Das Museum wurde europaweit als „Museum des Jahres 2002“ ausgezeichnet.

Herender Porzellan ist heute in beinahe sechzig Ländern der Welt zu finden. Zu den berühmtesten Kunden des Unternehmens zählt wohl die englische Königin Victoria, die 1851 auf der Weltausstellung in London ein mit Blumen reich verziertes Speiseservice bestellte, das seitdem ihren Namen trägt und noch heute eines der beliebtesten Herender Motive ist. Auch Kaiser Franz Joseph schenkte seiner Gemahlin Sissy ein Service für die persönliche Nutzung auf Schloß Gödöllő bei Budapest.

Die Manufaktur ist bis Oktober täglich ab 9 Uhr geöffnet. Die Eintrittspreise sind erträglich, Führungen finden fast ständig statt, auch in deutscher Sprache. Auch eine Einkaufsmöglichkeit in der Galerie Victoria besteht; dort bietet man auf zwei Etagen eine Riesenauswahl des „echten Herenders“.

Auf keinen Fall sollte man auch einen Besuch im angeschlossenen Kaffeehaus Apicius versäumen. Die Erinnerung an den Genuß eines Kirschstrudels mit Cognac-Schokoladenguß verblaßt nur sehr langsam.

-gd-

Überführung wurde fertiggestellt

Umfangreiche Bauarbeiten und Instandsetzungen in Siófok

Seitdem auf der M7 Autobahngebühren gezahlt werden müssen, wurde der Ausbau einer parallel dazu verlaufenden Entlastungsstrecke nötig. Das Ministerium für Wirtschaft und Verkehr fertigte – auf Initiative der Einwohner der Stadt – eine Studie der Straße an, die die Selbstverwaltung 2005 in den Ortsstrukturplan aufnahm.

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FlyBalaton Airport erhält finanzielle Soforthilfe

Die Cape Clear Aviation, Betreibergesellschaft des Flughafens, darf sich über weitere 7,5 Millionen Forint Sponsorengelder freuen.

Die umliegenden Städte Hévíz, Keszthely und Zalakaros zeigen sich spendabel und stellen in der genannten Reihenfolge zweieinhalb, drei und zwei Millionen Forint Soforthilfe für Marketingmaßnahmen zur Verfügung.

Natürlich sind sich die Stadtväter der Bedeutung des Flughafens, vor allem für den Kur- und Wellnesstourismus, bewußt. Dies gilt aber nicht nur für die Bäderstädte speziell, sondern auch für den gesamten Großraum. Allein die Stadt Hévíz hat bislang schon 30 Millionen Forint an Fördergeldern in den FlyBalaton Airport fließen lassen. Relativ wenig, wenn man bedenkt, daß allein Hévíz jährlich um die 800 Millionen Forint an Fremdenverkehrssteuern einnimmt, Zalakaros etwa 350 Millionen und Keszthely immerhin noch 200 Millionen.

Eigentliches Ziel der ganzen Aktion ist die künftig ganzjährige Aufrechterhaltung des Flughafenbetriebs, nachdem der Airport den vergangenen Winter über mangels Flugverkehr geschlossen werden mußte.

(Quelle: monitormagazin.hu)

Galerius-Bad läuft gut

Zwischen dem 1. und 22. August wurden mehr als 12.000 Besucher begrüßt

Es sind nur wenige Monate, seitdem das Siófoker Galerius-Bad seine Pforten öffnete und es gibt bereits zu Vorschlägen und immer neuen Ideen der Erweiterung Anlass. Die Fachleute des Geschäftsbereiches Bäder des Betreibers Termofok Kft. prüfen die Erfahrungen der ersten Monate und die Möglichkeiten eines weiteren Ausbaus.

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