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Restaurantsterben im Herbst und Winter

Während die Autobahn M7 den Durchgangsverkehr auf der Staatsstraße 7 entlang des Balatonsüdufers stark beruhigt hat, klagt nun die Gastronomie über Verluste und schließt im Herbst viele Betriebe.

Des einen Freud‘ ist des anderen Leid. Die Anwohner zeigen sich glücklich über den verminderten Autolärm, andererseits ist es für viele Gastwirte nicht mehr wirtschaftlich, die Betriebe auch während der kalten Jahreszeit geöffnet zu halten. Daneben minimieren auch gestiegene Nebenkosten einen zu erwartenden Ertrag. So wird es beispielsweise nach 20 Jahren das erste Mal sein, daß Gäste im Balatonföldvárer Gasthaus „Forrás“ zur Winterszeit vor verschlossenen Türen stehen werden.

Bis zu zehntausend Fahrzeuge frequentierten früher die Staatsstraße 7 täglich, zwischenzeitlich sind zwei Drittel des Verkehrs auf die Autobahn ausgewichen,so siofokinapilap.hu. Dort wird bereits bei Balatonvilágos darauf hingewiesen, daß der nächste Tankstop erst kurz vor der kroatischen Grenze möglich sei, was natürlich auch das Geschäft der Tankstellen an der Staatsstraße 7 vermiest.

Anders stellt sich die Situation für Gastbetriebe dar, die schon seit Jahren auf eine gewachsene Stammkundschaft zurückblicken können. So zum Beispiel das Restaurant „Kistücsök“ in Balatonszemes, das seine Gäste mit einem erweiterten Speisenangebot lockt. Auch die Besitzer der Taverne „Anno“ in Balatonszárszó sehen ihr Geschäft seit Eröffnung der Autobahn M7 kaum beeinträchtigt.

Ungarn befürchten lange Krise

Die meisten Ungarn rechnen mit einer langen Dauer der gegenwärtigen Finanzkrise. 26 Prozent sind der Auffassung, dass sich die Probleme bis zu einem Jahr hinziehen könnten, 42 Prozent schätzen die Dauer noch länger ein. Das ergab eine Umfrage des Meinungs- und Marktforschungsinstituts Médian, deren Ergebnisse am Freitag veröffentlicht wurden. Das Institut stellte seine Fragen im Auftrag der Zeitung „Népszabadság“ in drei Runden, jedes Mal mit einer Woche Abstand.

Die überwiegende Mehrheit befürchtet verschiedene wirtschaftliche Schwierigkeiten oder ungünstige Maßnahmen, so den Anstieg der Arbeitslosigkeit (95 Prozent), die Schwächung der Landeswährung Forint (92 Prozent), ein sehr gravierendes Anwachsen der Tilgungsraten bei Devisenkrediten (91 Prozent), dauerhaft hohe Lebensmittelpreise (89 Prozent), die Maximierung der 13. Monatsrente auf 80 000 Forint (etwa 320 Euro – 80 Prozent), das Zurückbleiben von Monatslöhnen und Zuwendungen im öffentlichen Bereich (79 Prozent), die Erhöhung der Benzinpreise (74 Prozent) sowie die Gefährdung der Ersparnisse (69 Prozent). Mit 41 Prozent ist auch der Anteil derer hoch, die mit einem Zusammenbruch des ungarischen Bankensystems rechnen.

Insgesamt meinen die Menschen, dass die derzeitigen finanziellen Sorgen Ungarn in hohem Maße betreffen, sehr viel mehr als die benachbarte Slowakei und mindestens ebenso sehr wie die USA oder Island. Daher seien viele auch pessimistisch im Hinblick auf die Lage ihrer eigenen Familie.

Ratgeber Garten – November 2008

Sommerblumen, Stauden, Zwiebelblumen, Winterschutz bei Rosen, Winter am Teich, reiche Ernte im Gemüsegarten, Frühbeete, Nadelbäume, Himbeeren, Obst und Zierbäume, Stammtisch in Kehida, Gärtnern mit dem Mond im Oktober 2008

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Viele sitzen die Geldstrafe lieber ab

50 Personen saßen im Strafvollzug, weil sie die Ordnungsstrafe nicht zahlten

Im Komitat Zala kamen im vergangenen Jahr ungewöhnlich viele Personen mit dem Strafvollzug in Kontakt, weil sie die wegen Ordnungswidrigkeiten verhängten höheren oder niedrigeren Geldstrafen nicht zahlten. Einer kam wegen 300.000 Ft hinter Gitter.

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