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Halbe Million arme Kinder in Ungarn

Die Kinderarmut in Ungarn wächst nach einem Bericht des privaten Fernsehsenders atv immer weiter. Mindestens ein Fünftel der ungarischen Familien, darunter eine halbe Million Kinder, leben auf einem Niveau, von dem sie sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien können, sondern immer tiefer sinken. „Wenn in naher Zukunft keine ernsthafteren Maßnahmen im Interesse der Besitzlosen kommen, dann wird sich die Ausbreitung und Vertiefung der Armut und des Ausgestoßenseins noch stärker fortsetzen“, sagte die Leiterin des Ungarischen Netzes gegen die Armut, Izabella Márton.

Dies wäre nicht notwendigerweise so, fügte sie hinzu. Doch leider fehle ein Krisenplan der Regierung. Bis heute sei es nicht Leitprinzip, die Verarmung aufzuhalten. Márton warf der Regierung vor, in ihrem Engagement für die Armen nachgelassen zu haben. Seit 2005 sei innerhalb der Gesamtbevölkerung der Anteil der Armen zwar geringer geworden, doch innerhalb der Familien mit Kindern sei der Anteil der Armen gewachsen. 2007 habe bereits jede fünfte Familie an der Armutsschwelle gelebt, davon ein Drittel Roma. In der aussichtslosesten Lage befinden sich Familien von Alleinerziehenden oder solche mit mehreren Kindern.

Sommerpraktikum in Keszthely

Österreichische Gäste lernen Ungarisch

Mittelschüler aus Österreich machten sich unlängst mit dem Fremdenverkehr in der Stadt am Balatonufer vertraut. Die Ungarisch lernenden Schüler verbrachten insgesamt zwei Wochen in dem Ort.

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Ungarn: Gyurcsány vor Abschied von der Politik?

Nach der Ankündigung seines Rücktritts als Regierungschef will Ferenc Gyurcsány jetzt offenbar auch sein Amt als Chef der Sozialistischen Partei (MSZP) aufgeben. Nach Informationen der Zeitung „Népszabadság“ hat Gyurcsány bereits am Samstagvormittag auf einer Sitzung des Parteipräsidiums in Budapest seinen Verzicht auf das höchste Parteiamt erklärt. Die Komitats-Chefs der Sozialisten seien für den Nachmittag nach Budapest bestellt, was nach Ansicht der Zeitung auf wichtige Entscheidungen hindeutet. Als neuen Parteichef habe Gyurcsány den derzeitigen Landwirtschaftsminister József Gráf vorgeschlagen. Noch vor einer Woche hatte Gráf jedoch auf dem Parteitag der MSZP dieses Amt abgelehnt.

Petrijünger treffen sich bei Tihany

Alle Angler werden ab dem kommenden Wochenende wieder am wunderschön gelegenen Inneren See (Belső-tó) bei Tihany erwartet.

Mit einigem Geschick und ein wenig Fachkenntnis werden Sie kaum ohne Karpfen oder Wels von Ihrem Ausflug zurückkehren. 35 herausgeputzte Angelkähne (Mietpreis 1.000 Forint pro Tag) und neue Stege erwarten die Petrijünger bis Ende November.

Der Belső-tó, ein 28 Hektar großer typischer Kratersee mit einer durchschnittlichen Tiefe von 1,5 Metern, ist von Tihany aus gut erreichbar. Zwei große Parkplätze stehen zur Verfügung. Auch die Familien der Angler heißt man gerne willkommen, Spaziergänge rund um den See und zu den zahlreichen Weinkellern in der Umgebung laden ein; die Kleinen finden auf dem Spielplatz Beschäftigung.

Der See selbst ist für seine kapitalen Karpfen bekannt, sechs bis zehn Kilogramm schwere sind keine Seltenheit. Auch die Welspopulation ist durchaus als beachtlich einzuschätzen. Neben Karpfen und Wels sind auch Hecht, Zander, Karausche, Rapfen und Amurkarpfen begehrte Fangobjekte.

Die Betreibergesellschaft des Sees hat die Preise im Vergleich zum Vorjahr nicht erhöht. Tageskarten sind für 2.000 und 3.500 Forint erhältlich, wobei bei letzterer ein Fisch bis zu 3 kg Gewicht kostenlos mit nach Hause genommen werden kann. Petri Heil!

(Quelle: furedtv.hu)