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Grippe-Epidemie in Ungarn breitet sich aus

Die Influenza erfasst in Ungarn immer mehr Menschen. Seit der zweiten Woche dieses Jahres steigt in der mittleren Region des Landes kontinuierlich die Zahl der Patienten, die mit Grippe-Symptomen einen Arzt aufsuchen, teilt das Amtsärztliche Amt am Mittwoch mit. In der fünften Woche des Jahres wurden 16 500 Patienten in den Arztpraxen registriert. Das entspricht im Vergleich zur Bevölkerungszahl einem Erkrankungsanteil von 0,54 Prozent. Nach den europäischen Kriterien bedeutet dies eine hohe Influenza-Aktivität.

Von diesem Donnerstag an gilt Besuchsverbot auf Entbindungs-, Neugeborenen und Säuglingsstationen, in der Intensivtherapie und weiteren besonders gefährdeten Abteilungen. Krankenhausdirektoren können in ihrem Wirkungsbereich in Abhängigkeit von der Grippe-Situation Besuchsverbote aussprechen. Nachdrücklich empfiehlt das Amt Impfungen, insbesondere für chronisch Kranke und über 60-Jährige.

Langsamer Kreditfluß bremst Investoren

Große Pläne, kleine Ergebnisse. Die globale Finanzkrise hat nun auch die Projektverwirklichung am Balaton fest in den Griff bekommen.

Schnell ist man im Lande um dahingehende Erklärungen bemüht, daß keine Änderung der geplanten Bauvorhaben im Raum stehe, lediglich eine Verzögerung sei wahrscheinlich. Péter Elkán, der für Öffentlichkeitsarbeit zuständige Direktor der Investorengruppe SCD, erklärte gegenüber MTI, daß die Planungen fortgeführt werden sollen, so die Einholung von weiteren Baugenehmigungen. Davon lägen bereits vier oder fünf rechtskräftige vor, nun entscheide sich im Frühjahr, wie sich die Banken an der künftigen Immobilienfinanzierung beteiligen können oder wollen.

Wegen der momentan unsicheren und komplizierten Situation ist zum Beispiel an die Umgestaltung des Campingplatzes am Siófoker Goldstrand (Aranypart) und den Neubau des Feriendorfes zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu denken. Nach Saisonende im Herbst soll das Projekt dann umgehend in Angriff genommen werden.

Auch die Ausführung des Einkaufszentrums in Siófoks Mitte gerät ins Stocken. Während die Fachleute im Dezember dort noch mit dem hohen Grundwasserstand kämpften, kämpfen jetzt die Investoren mit den Banken um die weitere Projektfinanzierung.

(Quelle: sonline.hu)

Der Vorsitzende geht, bleibt aber am Ball

Auch für den Ausbau der Rinderzuchtanlage gab es Fördermittel

Der Vorsitzende der Isztimérer Bakony Genossenschaft József Angeli bereitet sich darauf vor, in Rente zu gehen. Unter diesem Vorzeichen möchte er im nächsten Jahr nur noch 69 Hektar bewirtschaften. Ansonsten plant er Wald aufzuforsten, spart auf Maschinen und beobachtet die Agrarausschreibungen.

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Ab heute wieder Fährverkehr

Die Balatonfähre zwischen Szántód und Tihany nimmt ab heute wieder den Verkehr auf, so Barbara Kovács, Marketingmanagerin der Balatoner Schifffahrtsgesellschaft, laut sonline.hu.

Das relativ warme Wetter der letzten Tage hat das dicke Eis schmelzen lassen; zwischen den beiden Zielen ist wieder ein geregelter Verkehr möglich. Die Fähre verkehrt stündlich, die letzte verläßt die Anlegestelle in Szántód um 17 Uhr, ab Tihany fährt das letzte Schiff um 17.30 Uhr.

Der Betrieb wurde wegen der Eisdecke am 5. Januar eingestellt, eine Winterpause gab es zuletzt im Jahr 2006.

Die jetzige Wiederinbetriebnahme bedeutet natürlich einen großen Vorteil für Einheimische und Touristen, die von einem zum anderen Seeufer gelangen wollen, lange Autofahrten rund um den Balaton können vermieden werden. Auch die Betreibergesellschaft erwartet die Fahrgäste gerne, schon nach durchschnittlich drei bis vier Tagen übersteigen die Einnahmen die Unkosten des Fährbetriebs.