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Szombathely und Balatonfüred Städte der Kultur

Das Komitatszentrum Szombathely und Balatonfüred haben in diesem Jahr den Titel „Ungarische Stadt der Kultur 2009“ gewonnen. Das teilte die Tourismus AG am Donnerstag mit. Mehrere Ministerien und Verbände erkennen mit der Auszeichnung alljährlich die Selbstverwaltung der Kommunen an, die ihr kulturelles und künstlerisches Leben hervorragend entwickeln und ihre kulturellen Werte beispielhaft präsentieren. In diesem Jahr des Kulturellen Tourismus wird die Ungarische Tourismus AG den Gewinnern das ganze Jahr über Unterstützung beim Marketing leisten. Vom Kulturministerium als Verantwortlichen für den Wettbewerb erhalten beide Städte je eine Million Forint.

Ungarns Kommunen können sich jährlich einmal in drei Kategorien nach der Einwohnerzahl – Komitatszentren, Städte mit mehr als 10 000 Einwohnern sowie darunter – um den Titel bewerben. In diesem Jahr wurde der Titel nur in zwei Kategorien vergeben. Bei der jeweiligen Entscheidung werden unter anderem die kulturelle Aktivität der Kommune, die kulturellen Elemente der Pläne zur Stadtentwicklung, kulturelle Investitionen, die Rolle von zeitgenössischer Kunst und des Kunsthandwerks, die Innen- und Außenbeziehungen der Stadt, die kulturelle touristische Lage (Festivals, Kulturprogramme für Touristen) und die touristische Struktur berücksichtigt.

Keine Krankenhausbesuche in Kaposvár und Siófok

Nach Mitteilung beider Einrichtungen wurde das Besuchsverbot angeordnet, um eine weitere Ausbreitung der Grippekrankheit zu verhindern.

Im Kaposvárer Kaposi Mór Krankenhaus gilt das Besuchsverbot ab Samstag für alle Abteilungen mit bettlägerigen Kranken, so der Pressereferent laut siofokinapilap.hu. Im Siófoker Stadtkrankenhaus können bereits seit heute die Kinder- und Säuglingsstationen nicht mehr besucht werden.

Im Kaposvárer Krankenhaus ist zwar noch niemand an Influenza erkrankt, doch der Direktor des Hauses setzt jetzt auf vorbeugende Maßnahmen. Die ambulante Versorgung von Patienten ist jedoch weiterhin ohne Einschränkung gewährleistet.

In der Kinder- und Säuglingsstation des Krankenhauses in Siófok häufen sich seit Tagen Grippeerkrankungen. Auch dort soll mit dem Besuchsverbot eine Ausbreitung der Viren verhindert werden.

Influenzaviren werden per Tröpfchen- oder Kontaktinfektion übertragen. Symptome treten nach einer Inkubationszeit von nur wenigen Stunden bis Tagen auf.

Mord in Pécs – Hausarzt übersieht Stichwunden

Nach einem Mord in Pécs hat der Hausarzt des Opfers 15 Stichwunden nicht bemerkt. Bewohner eines Hauses in einem Außenbezirk des Komitatszentrums hatten zuvor die Polizei davon unterrichtet, dass sie eine Mitbewohnerin seit Tagen nicht zu Gesicht bekommen hatten. Auf polizeilichen Rat brachen sie die Tür auf und fanden die Mieterin auf dem Bauch liegend tot vor.

Der Hausarzt stellte daraufhin als Todesursache Schlaganfall fest. Ein Pathologe des Krankenhauses übergab den Fall der Polizei, nachdem er schon ohne nähere Untersuchung die Verletzungen gesehen hatte.

Rätselhaft ist bislang, warum der Hausarzt weder auf die Verletzungen noch auf den hohen Blutverlust aufmerksam wurde. Einem solchen fachlichen Missgriff sei er noch nicht begegnet, sagte der Pathologe nach einem Bericht der Zeitung „Népszabadság“.