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Balaton: Keine Regionalbahn, keine weitere Fähre

Wenig begeistert zeigten sich die Vertreter der Balatoner Entwicklungsgesellschaft (BFT) ob der schlechten Nachrichten aus Budapest.

Verkehrsminister Dr. Pál Szabó überbrachte die Botschaft, daß keine eigenständige regionale Bahngesellschaft für den Zugverkehr rund um den Balaton geschaffen werde. Auch der Plan einer Autofährverbindung zwischen Fonyód und Badacsony erfahre keine finanzielle Unterstützung durch das Ministerium, so siofokinapilap.hu.

Die Auslastung einer Fähre würde nur unzureichend sein, außerdem müßten erst geeignete Zufahrten zu den Anlegestellen geschaffen werden, was allein 1,5 Milliarden Forint verschlingen würde. Bis zur Inbetriebnahme kämen noch einmal 5 Milliarden Forint an Kosten hinzu, derartige Mittel stünden momentan nicht zur Verfügung.

Dr. Tamás Suchmann, Vorsitzender der BFT, ist da ganz anderer Meinung. Seiner Ansicht nach reichte ein Viertel der genannten Summen als staatliche Hilfe aus. Der große Rest würde durch die Balatoner Schifffahrtsgesellschaft und die Anliegergemeinden finanziert.

Auch der Plan einer Regionalbahn rund um den Balaton ist vom Tisch. Unterstützung durch das Ministerium erfahren derzeit 38 wenig ausgelastete Bahnstrecken in Ungarn. Auch für die staatliche Eisenbahngesellschaft MÁV ist dieses Jahr ein Zahlungsausgleich von allein 173 Milliarden Forint notwendig.

Hafen- und Hotelprojekte in Füred

Noch eine Großinvestition am Balaton

Die umfassende Erweiterung der zwei Häfen und der Bau eines neuen Hafens sind gegenwärtig in Balatonfüred in Gange. Die neue Anlage, die private Investoren für 200-300 Millionen Forint realisieren, wird 100 Schiffe aufnehmen können.

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Aquapark vor der Übergabe

Bis Mitte Juni wird das Badeparadies in Balatonfüred fertig

Bis Mitte Juni soll der in Richtung Tihany auf 3,5 ha Fläche liegende Aquapark fertiggestellt werden. Die 2,5 Milliarden Forint teure Investition wurde vor einem Jahr begonnen.

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Alkoholverbot auf Straßen und Plätzen in Mohács

Mohács (Komitat Baranya) will den Genuss von Alkohol auf Straßen und Plätzen nicht länger dulden. Einen entsprechenden Beschluss fassten dieser Tage die Abgeordneten der Kleinstadt an der Donau. Die Stadt vollzieht damit nach, was auch in anderen ungarischen Kommunen schon festgelegt wurde. Grund für die strenge Entscheidung war, dass insbesondere im Herbst und im Frühjahr von Jahr zu Jahr das Problem wiederkehrt, dass die Zahl der Beschwerden gegen Gaststätten sprunghaft ansteigt, berichtet die Zeitung „Dunántúli Napló“. Das Problem soll darin bestehen, dass sich Menschen oft vor und nach dem Besuch von Gaststätten noch lange in der Nähe aufhalten und Alkohol konsumieren. Der einstimmige Beschluss soll nun auch polizeiliches Eingreifen ermöglichen, wobei Bußgelder bis zu 20 000 Forint fällig werden können.