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Feldzug gegen die Mücken am Balaton beginnt

In der Balatonregion nehmen Hubschrauber den Kampf gegen die Mücken auf. Nach dem die dafür vorgeschriebene Zahl von 28 Stichen erreicht wurde, steigen am Freitag und Samstag die Fluggeräte auf, um Chemikalien gegen die Quälgeister zu sprühen, berichtet inforadio.hu. Vor den Einsätzen, die bei ungünstigem Wetter auch noch um zwei Tage verschoben werden können, messen Fachleute an 15 bis 17 Stellen, wie viele Mücken einen Menschen innerhalb einer Stunde stechen.

In diesem Jahr sollen die Blutsauger am Balaton vier Mal chemisch und drei Mal biologisch bekämpft werden, teilte der Sekretär des Balaton-Rates, János Lázár, mit. Die etwa 1700 Hektar umfassenden feuchteren Flächen und Gewässer werden mit biologischen Mitteln, fast 5700 Hektar mit chemischen Mitteln behandelt. Die eingesetzten Stoffe sind für größere Lebewesen ungefährlich, sagte Lázár. Die Kosten von etwa 70 Millionen Forint (etwa 280 000 Euro) tragen je zur Hälfte der Staatshaushalt und die Budgets der Kommunen.

Neuer Touristenmagnet im Gebiet Keszthely-Hévíz

Im Raum Keszthely-Hévíz hat sich ein neuer Touristenmagnet etabliert. Ein mächtiger Heißluft-Ballon für 18 Personen schwebt über das Gebiet und befördert fasst jeden Tag Passagiere. Die Fluggäste können während des einstündigen Fluges die Schönheiten der Landschaft am Westrand des Balaton bewundern. Es ist das erste Mal, dass in Ungarn ein so großer Ballon am Himmel auftaucht, berichtet das regionale Fernsehen von Keszthely. Aus dem mächtigen Korb heraus können die Touristen Fotos schießen und Videos aufnehmen. Beim Auf- und Abstieg werden die Passagiere aktiv in die Vorbereitungen einbezogen, zum Abschluss helfen sie auch beim Einpacken. Dafür bekommen sie dann auch ein Diplom und können mit Sekt auf die erfolgreiche Landung anstoßen.

Deutsche bei Verkehrsunfall in Ungarn getötet

Eine 80-jährige Frau aus Deutschland ist am Mittwoch im Badeort Harkány (Komitat Baranya) bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Sie wurde beim Überqueren der Fahrbahn in unmittelbarer Nähe des dortigen Marktes von einem Pkw überfahren, der aus Richtung Siklós kam, teilte die Polizei mit. Der Fahrer des Wagens habe die schnelle medizinische Hilfe verständigt, die Frau konnte jedoch nicht gerettet werden.

Die Umstände des Geschehens werden von der Polizei in einem Verfahren wegen fahrlässiger Verursachung eines Verkehrsunfalls untersucht. Trunkenheit habe keine Rolle gespielt, und auch die Papiere des Fahrers seien in Ordnung gewesen. Dennoch zog die Polizei den Führerschein ein. Die Tote stammt nach Angaben der Polizei aus dem sächsischen Deutschneudorf.

Vermisstes Mädchen in der Theiß tot geborgen

Fast 60 Kilometer unterhalb der Unglücksstelle ist der Leichnam des 14-jährigen Mädchens geborgen worden, das in Tiszabecs an der ukrainischen Grenze acht Tage zuvor ins Wasser gefallen war. Nach Angaben der Polizei vom Dienstag war das Mädchen mit zwei gleichaltrigen Freundinnen zur Theiß gegangen. Dort wollte es nur bis an die Knöchel im Wasser waten. Sie hielt sich an der Hand eines mehrere Jahre jüngeren Mädchens fest, doch beide rutschten vom steilen Ufer ab und der Fluss riss sie mit sich. Nach einigen hundert Metern gelang es ihnen, sich an einen Ast klammern, doch nur eine konnte sich aus dem Fluss befreien, die andere wurde fortgespült. Die Leiche eines Mädchens, das am selben Tag bei Egyek (Komitat Borsod) in der Theiß verschwunden war, wurde vor einigen Tagen bei Tiszafüred tot gefunden.