Eine 50-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Freitag während der Renovierungsarbeiten im Badhotel in Esztergom gefunden worden. Die Sprecherin der Polizei des Komitats Komárom-Esztergom, Garbiella Léder, teilte weiter mit, dass die Bombe am Fundort gesprengt wird. Deshalb sei die in der Nähe befindliche Schule und Musikschule aus Sicherheitsgründen vorübergehend evakuiert worden.
Abwasserkanalisation ist überlastet
Einige Gebiete von Siófok und Zamárdi wurden überschwemmt
Auf dem Gelände des Transdanubischen Regionalen Wasserwerkes mit Sitz in Siófok entstand aufgrund der Niederschlagsmenge im Januar und Februar in einigen Abwassersammelkanälen ein kritischer Zustand.
Schnelles Fahrgastschiff für Balaton-Schifffahrt
Die Balaton Schifffahrts AG wird in der bevorstehenden Saison ihr schnellstes Fahrgastschiff in Betrieb nehmen. Anstelle der bisherigen 50 Minuten wird es den Weg zwischen Siófok und Balatonfüred in nur 20 Minuten zurücklegen, berichtet die Unabhängige Nachrichtenagentur. Vom 31. Mai an können Fahrten im Linienverkehr gebucht werden. Das Schiff wurde in Frankreich gebaut und entwickelt eine Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometern. Es werde wegen der gewachsenen Ansprüche der Touristen in Dienst gestellt, hieß es von der Schifffahrts AG.
Waffen-Narr in Ungarn gefasst
Bei einem Zahntechniker in Sárvár (Komitat Vas) hat die ungarische Polizei eine umfangreiche Sammlung von Schusswaffen gefunden. Der 37-jährige Besitzer wurde von einer Kommando-Einheit, die seine Wohnung stürmten, festgenommen, berichtet die Presse am Mittwoch.
Die Polizisten beschlagnahmten 42 Gewehre verschiedener Typen, einen Übungs-Raketenwerfer, eine Maschinenpistole, einen Maschinen-Karabiner, ein Maschinengewehr, drei Pistolen, 120 Schuss Munition und ein Dutzend Handgranaten. Ein Experte bezeichnete zunächst neun Schusswaffen als einsetzbar, elf werden noch geprüft, und die anderen waren unbrauchbar gemacht worden. Nach Ansicht der Polizei war der Mann ein manischer Waffensammler, der in seiner Wohnung im Laufe von Jahrzehnten Waffen anhäufte, von denen einige bereits musealen Wert haben.
Die Kommando-Einheit war aus Vorsicht eingesetzt worden, weil es in den der letzten Zeit in Westungarn mehrere Angiffe mit Schusswaffen auf Polizisten gegeben habe.
