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Pálinka beschlagnahmt

Die Steuer- und Zollbehörde NAV hat in Eperjeske nahe der ukrainischen Grenze auf einer Immobilie 900 Liter vom ungarischen Obstbrand Pálinka beschlagnahmt. Der Eigentümer konnte die Herkunft des Schnapses nicht bescheinigen, teilte der Sprecher von NAV der Presse gegenüber mit.

Bei der Kontrolle von Monopolerzeugnissen wurden im Keller des Wohnhauses 540 Liter Pálinka gefunden, der den Aussagen des Eigentümers zufolge von einer Lohnbrennerei gebrannt worden war. Des Weiteren wurden 300 Liter mit Zucker und Obstextrakt versetzter, angeblich ebenfalls lohngebrannter Pálinka sichergestellt.

Zur Bescheinigung der Herkunft der Produkte legte der Mann der Finanzverwaltung auf seinen Namen oder auf den Namen von Familienmitgliedern lautende Herkunftsbescheinigungen vor. Diese wurden von den Beamten als fingiert nicht akzeptiert.

Zur Ermittlung des Alkoholgehaltes und der darauf fußenden Feststellung der nicht bezahlten Steuern wurde Proben genommen.

Die Beamten beschlagnahmten die rund neunhundert Liter. Neben der Zahlung der ausfallenden steuern, droht dem Mann auch eine Strafe.

Das Gesetz gestattet seit September 2010 erwachsene Personen, mit einer eigenen Brennvorrichtung aus eigenem Obst eine geringe Menge an Obstbrand (z.B. 100 Liter 43-prozentigen) steuerfrei herstellen zu dürfen oder das Obst in einer Lohnbrennerei bei Abführung der Steuer verarbeiten zu lassen. Der Vorgang muss präzise belegbar und kontrollierbar sein.