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Mord für 300 Forint – 13 Jahre Gefängnis

Für eine Beute von nur 300 Forint (etwa 1,15 Euro) hat ein 20 Jahre alter Mann mit zwei Mittätern einen behinderten Rentner in Szekszárd (Komitat Tolna) auf grausamste Weise ermordet. Ein Gericht verurteilte ihn deshalb am Montag zu einer Haftstrafe von 13 Jahren. Die beiden Mittäter sollen für 11 und 8 Jahre hinter Gitter, berichtet das staatliche Fernsehen am Montag in seiner Nachrichtensendung.

Die drei Täter waren Ende Mai in das Haus des 80jährigen eingebrochen, um den Mann auszurauben. Statt der erhofften Beute von 20 000 bis 30 000 Forint fanden sie jedoch nur 300 Forint Bargeld bei ihrem Opfer. Alle drei misshandelten den Alten, der schließlich erstickte, weil sein Gesicht auf den Boden gepresst wurde. Gleich nach dem Mord begingen die Täter eine weitere Straftat. Sie stahlen Landmaschinen von einem Werksgeländer in Szekszárd. Nach dem Standpunkt des Richters spiegelte die zweite Straftat die völlige seelische Leere der Angeklagten wider.

Der Hauptangeklagte nahm das Urteil an, während Anklage und Verteidigung gegegen das Urteil im Fall der Mitangeklagten in Berufung gingen.