Gefro Banner

Der Obstgarten im Juli

Sommerschnitt an Obstgehölzen, Brombeeren und Johannisbeeren selbst vermehren, Wurzeln vom Beerenobst schützen, reife Feigen, Fruchtaroma verbessern, Blaubeeren gießen, Obstgehölze düngen, Wellpappenringe kontrollieren, Augenmerk auf Larven, Nützlingen Quartiere anbieten, Kiwis bei Trockenheit, Mondkalender im Juli 2018 uvm.

Obst auf Tisch angerichtet

Der Obstgarten im Juli

Brombeeren und Johannisbeeren selbst vermehren

Brombeeren und Johannisbeeren können Sie jetzt leicht selbst vermehren. Dazu müssen Sie nur einen Jungtrieb nach unten biegen und anschließend mit etwas Erde abdecken. Damit der Trieb ausreichend fest sitzt, können Sie ihn mit kurzen Holzstäben über Kreuz oder Draht festklemmen. Im zeitigen Frühjahr sind die Absenker zum Abnehmen und Versetzen ausreichend bewurzelt.

Anforderungen an den Sommerschnitt

Pfirsich: Für einen harmonischen Kronenaufbau entfernen Sie oberhalb der Leit- bzw. Fruchtäste die stärksten Triebe, auf der Unterseite die schwächeren Triebe.

Süßkirsche: Schneiden Sie sie direkt nach der Ernte. Zur besseren Wundheilung sägen Sie stärkere Äste zunächst auf ca. 20– 30 cm ab und entfernen sie im darauffolgenden Jahr ganz. Schwächere Äste können Sie gleich direkt am Stamm abschneiden.

Apfel: Bei deutlichem Triebzuwachs über 50 cm (sortenabhängig) schneiden Sie ihn für ein bis zwei Jahre stark im Sommer, um das Wachstum zu bremsen.

Beerenobst: Nach der Ernte entfernen Sie abgetragene Triebe, die älter als vier bis fünf Jahre sind. Zu erkennen an der deutlich dunkleren Färbung.

Wurzeln vom Beerenobst schützen

Beerenobst wurzelt grundsätzlich sehr dicht unter der Erdoberfläche und verträgt daher keine Bodenverdichtung. Legen Sie deshalb zur Ernte am besten Bretter über den Wurzelbereich, um Ihr Gewicht besser zu verteilen.

Birnbäume schneiden

Birnbäume wachsen natürlicherweise recht steil nach oben. Gerade junge Birnbäume können Sie durch einen sommerlichen Rückschnitt aber noch gut in ihrer Wuchshöhe regulieren. Schneiden Sie dafür den Mitteltrieb bis direkt vor eine Knospe so weit zurück, dass er nur noch ca. 20 cm über die Seitentriebe hinausragt. Entfernen Sie auch gleich alle Wasserschosse und Triebe, die senkrecht am Stamm nach oben wachsen.

Nach der Erdbeerernte

Ist die Erdbeerernte abgeschlossen, sollten Sie das Stroh zwischen den Reihen entfernen. Reißen Sie bei dieser Gelegenheit auch gleich Unkräuter mit heraus. Lockern Sie den Boden danach oberflächlich und arbeiten Sie, wenn die Pflanzen noch ein weiteres Jahr stehen bleiben sollen, einen Volldünger mit ein. Das kräftigt die Pflanzen und fördert die Knospenbildung für das kommende Jahr.

Sommerschnitt an Brombeeren

Brombeeren fruchten am zweijährigen Holz, also an den Trieben, die im Vorjahr gewachsen sind. Während die Früchte reifen, entwickeln sich bereits die Triebe für das kommende Jahr. Damit diese den Beeren nicht zu viel Wasser und Nahrung rauben, sollten Sie pro Pflanze maximal fünf bis sechs Neutriebe stehen lassen. Nach der Ernte können Sie dann die abgetragenen Ruten dicht über dem Boden entfernen.

Ernte- und Schnittzeit für Kirschen

Jetzt ist nicht nur die Haupterntezeit für Kirschen, sondern direkt im Anschluss an die Ernte auch der richtige Zeitpunkt, um die Kirschbäume zu schneiden. Bei Sauerkirschen sollten Sie Triebe, die Früchte getragen haben, bis zur nächsten Verzweigung (von der Triebspitze aus) zurückschneiden. Die diesjährigen neuen Triebe werden dann im kommenden Jahr Früchte tragen. Süßkirschen hingegen sollten Sie nur auslichten, also alle zu eng stehenden, kranken und schwachen Äste sowie Fruchtmumien entfernen.

Reife Feigen geben auf Druck nach

Ob Feigen reif sind oder nicht, können Sie leicht mit einem Druck­test feststellen. Nehmen Sie dafür die Frucht vorsichtig zwischen Daumen und Zeigefinger und drücken Sie dann von beiden Seiten leicht zu. Wenn die Frucht spürbar nachgibt, ist sie reif und sollte innerhalb weniger Tage verzehrt werden.

Das Fruchtaroma verbessern

Auch bei Beerensträuchern wie Johannis- oder Jostabeere werden jetzt die Früchte reif. Ernten Sie die Früchte aber nicht zu früh, denn jeder Tag länger am Strauch kann das Aroma der Früchte noch verbessern. Allerdings funktioniert diese Methode nur, wenn Sie sogenannte „rieselfeste“ Sorten in Ihrem Garten haben. Mit der Ernte sollten Sie frühestens beginnen, sobald die letzte Beere an einer Traube voll ausgefärbt ist, spätestens jedoch, wenn der Stiel der Traube beginnt, sich gelb zu verfärben.

Blaubeeren viel, doch kalkarm gießen

Blaubeeren sollten Sie bei anhaltender Trockenheit regelmäßig gießen, andernfalls vergilben die Blätter, und die Früchte bleiben klein. Verwenden Sie dazu Regenwasser und kein kalkhaltiges Leitungswasser, denn Blaubeeren bevorzugen einen sauren Boden. Jetzt beginnen die ersten Beeren zu reifen: Pflücken Sie nur die schwarzblauen, vollreifen Früchte, zu früh geerntete Blaubeeren reifen nicht mehr nach.

Obstgehölze nur noch stickstoffarm düngen

Stickstoff fördert das Zellwachstum, daher sollten Sie ab jetzt Ihre Obstgehölze außer mit stickstoffarmem Kompost oder einem Kaliumdünger nicht mehr düngen. So kann das Holz bis zum Winter ausreifen und die Gehölze kommen gut über die kalte Jahreszeit.

Jetzt Wellpappenringe kontrollieren

Kontrollieren Sie jetzt die Wellpappenringe, die Sie im Juni gegen Apfel- und Pflaumenwickler an den Baumstämmen angebracht haben. Sammeln Sie die in oder unter der Pappe in den Rindenritzen eingesponnenen Raupen ab und vernichten Sie sie.

Und noch mehr Augenmerk auf Larven

„Wurmstichiges“ Fallobst sollten Sie jetzt unbedingt unter den Bäumen auflesen und entfernen. Andernfalls können die in den Früchten lebenden Larven wieder am Baumstamm hochkriechen und sich dort unter der Rinde verpuppen. Sie müssen das Fallobst aber nicht im Hausmüll entsorgen, legen Sie es in einiger Entfernung zum Apfelbaum an geeigneter Stelle für Gartentiere aus.

Nützlingen Quartiere anbieten

Ohrwürmer sind bei der Insektenjagd behilflich, sie vertilgen Raupen und schädliche Kleininsekten. Mit Holzwolle gefüllte Töpfe, die Sie in Obstbäume und Obststräucher hängen, dienen ihnen als Behausung.

Sommerschnitt bei Kiwi und Wein

Wichtig ist ein Sommerschnitt bei Kiwis und Wein. Bei Kiwis wird nur übermäßiger Wuchs eingekürzt. Die zartgrünen, unscheinbaren Blüten des Weins erscheinen im Juni/Juli und bestäuben sich selbst. Schneiden Sie die Ranken jetzt bis auf zwei Blätter nach dem letzten Blütenstand zurück. Tafeltrauben reifen ab September und schmecken frisch gepflückt köstlich. Man kann aus ihnen Saft, Kompott oder auch Wein bereiten.

Im Lauf der Vegetationszeit fallen bei Tafeltrauben immer wieder Laubarbeiten an. Bei einigen Sorten wachsen aus den Blattachseln Seitentriebe (Geiztriebe), die meist überflüssig sind. Zu viel Blattmasse sollten Sie aber nicht entfernen, da sonst die Fruchtqualität leidet. Es gilt, das Gleichgewicht zwischen ausreichender Blattfläche und luftiger, rasch trocken werdender Laubwand zu halten.

Kiwis mögen keine Trockenheit

Kiwis reagieren sehr empfindlich auf Trockenheit. Teilweise ist nur der Blattrand braun verfärbt und vertrocknet, es kann aber auch die halbe oder ganze Blattfläche betroffen sein. Eine Mulchschicht schützt den Boden vor Austrocknung, ersetzt aber nicht regelmäßiges Wässern. Kiwis sind wie Erdbeeren chloroseanfällig. Mit Gießwasser aus der Regentonne kommt es seltener zu kalkbedingten Chlorosen.

Gärtnern mit dem Mond im Juli 2018

Fruchttage: 7, 8, 15, 16, 25, 26. An Fruchttagen im zunehmenden Mond ist das Säen, Pflanzen und Ernten von fruchttragenden Pflanzen besonders begünstigt. Bei abnehmendem Mond Schnittarbeiten. Wurzeltage: 1, 2, 9, 10, 11, 17, 18, 19, 20, 27, 28, 29. Die Wurzeltage sind besonders günstig zur Aussaat, Pflanzung und Pflege von Wurzel- und Knollengemüse. Blütentage: 2, 3, 4, 12, 21, 30, 31. Blütentage wirken sich positiv auf Pflegearbeiten und Aussaat von Blumen und Blütenpflanzen, sowie Heil- und Küchenkräutern bei denen die Blüten Verwendung finden aus.Blatttage: 5, 6, 7, 14, 22, 23, 24. An Blatttagen sollten Salate, Blattgemüse und Kräuter bei denen das Blattwerk Verwendung findet gesät und gepflanzt werden.

Markttage

Jeden Sonntag sind wir mit unseren Produkten auf dem Ökomarkt in Káptalantóti von 8-13 Uhr vertreten.

Jeden Dienstag und Samstag von 8-13 Uhr, sowie Donnerstag von 13-18 Uhr sind wir in Hévíz auf dem Ökomarkt am großen Parkplatz mit unseren Produkten zu finden.

Stammtisch in Kehida

Der Stammtisch findet regelmäßig jeden Mittwoch ab 19.00 Uhr im Restaurant Mediterran Etelbar statt.

Aktuelles aus dem Tomatenparadies

Im Angebot sind naturbelassene Marmeladen aus Wild- und Kulturfrüchten, Frucht- und Gewürzessig auf Apfel- Kombucha Basis, Knoblauch- Ingwer-, Bärlauch-, und Rosskastanien Elixier, Holunder-, Spitzwegerich-, Fichtennadel-, und Löwenzahn-Sirup, Sanddorn-, Holunderbeer-, Hagebutten-, Schlehen- und Sauerkirsch Sirup ohne Zucker, mit Stevia gesüßt. Gelee und Säfte sowie weitere Gesundheits-Lebensmittel aus der Apotheke Gottes. Natürliche Pflanzen-Stärkungs- und Hilfsmittel, Mulchfolie und Verfrühungsvließ.

Die Pflanzen-, Stärkungs- und Hilfsmittel, Mulchfolie und Verfrühungsvließ, getrocknete Brennesseln, Schafgarbe und Schachtelhalm als Tee und als Pflanzenhilfsmittel, sowie das für Haustiere und Nützlinge ungiftige Ferramol zur Schneckenbekämpfung bringe ich gerne nach telefonischer Absprache zum jeweiligen Markt mit.

Informationen

Walter Schneider
Paradicsom – Kert Almásháza
8935 Almásháza, Béke ut. 23
Tel. 0036 (30) 9142456
tomatenparadies@vollbio.de
www.tomatenparadies.gmxhome.de