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Der Sommergarten im August – Ratgeber 8/20

Gemüse für die Herbsternte, Frühlingszwiebeln säen, Tipps für die Paprikaernte, letzte Aussaat für Mangold, Fenchel bleichen, Sellerie düngen, Aussaatzeiten für Salate, Estragon richtig konservieren, Winterspinat aussäen, Klee für fruchtbaren Boden, Hirschhornwegerich noch aussäen, Reife von Auberginen, optimale Obstreife, Himbeeren zurückschneiden, Birnbäume schneiden, Erdbeeranbau auf Dämmen, Brombeeren und Johannisbeeren selbst vermehren, Anforderungen an den Sommerschnitt, Mondkalender im August 2020 uvm.

Ein Platz für Bienen im Garten, Foto: Sebastian Starke
Ein Platz für Bienen im Garten, Foto: Sebastian Starke

Der Gemüsegarten

Gemüse für die Herbsternte

Auch jetzt noch können Sie entstandene Lücken im Beet neu bestücken, um im Herbst zu ernten. In der ersten Monatshälfte säen Sie z.B. Pflücksalat, Chinakohl und Pak Choi mit einem Reihenabstand von 30 cm direkt ins Beet. In der zweiten Monatshälfte ist es dann noch möglich, Feldsalat und Spinat zu säen. Achten Sie unbedingt darauf, die frischen Aussaaten gleichmäßig feucht zu halten.

Frühlingszwiebeln säen

Bis Mitte August sollten Sie auch Frühlingszwiebeln aussäen, damit sie bis zum Wintereinbruch noch ausreichend wachsen. Wählen Sie dafür einen sonnigen Standort und mit einem lockeren, feinkrümeligen und nährstoffreichen Boden. Den Winter überdauern die Pflanzen dann problemlos im Beet und liefern bereits zeitig im Frühjahr das erste essbare Grün. Empfehlenswerte Sorten sind z.B. ‘White Lisbon’ (weiß), ‘Rote von Florenz’ (rot) oder ‘Lilia’ (violett).

Tipps für die Paprikaernte

Wenn Sie am liebsten süße und zarte Paprika essen, dann warten Sie mit der Ernte so lange, bis die Schoten vollkommen ausgefärbt sind. Ernten Sie nach Möglichkeit morgens, denn dann sind die Früchte am knackigsten. Um die Pflanzen nicht zu beschädigen, reißen Sie die Früchte nicht mit der bloßen Hand ab, sondern benutzen Sie ein scharfes Messer oder eine Schere.

Letzte Aussaat für Mangold

Mangold sollten Sie spätestens jetzt aussäen. Damit sich die Pflanzen gut entwickeln, müssen Sie das Beet zuvor gründlich lockern und gleichmäßig feucht halten. Besonders gut wächst Mangold auf abgeernteten Erbsen- oder Bohnenbeeten, da der Boden von den Knöllchenbakterien, die in Symbiose mit Erbsen und Bohnen leben, mit Stickstoff angereichert wurde.

Fenchel bleichen

Wenn Sie besonders weiße und zarte Fenchelknollen möchten, können Sie sie bleichen. Häufeln Sie die Knollen dafür mit lockerer Erde an, sobald sie etwa hühnereigroß sind. Sorgen Sie im weiteren Verlauf für eine gleichmäßige Wasserzufuhr, damit die Knollen zügig wachsen. Lassen Sie sie aber nicht zu groß werden, denn dann werden sie faserig und verlieren an Aroma. Der beste Erntezeitpunkt ist, sobald die Knollen etwa faustgroß sind.

Sellerie düngen

Damit Sie im Herbst kräftige Sellerieknollen ernten können, müssen Sie jetzt auf eine ausreichende Nährstoffversorgung achten. Da die Pflanzen einen hohen Kalibedarf haben, sollen Sie einen entsprechenden Dünger wählen. Jetzt, wenn die Knollen dicker und dicker werden, müssen Sie sie auch reichlich und regelmäßig mit Wasser versorgen.

Wann Sie welchen Salat aussäen

Zu Monatsbeginn können Sie Kopf- und Eissalate noch aussäen, danach allerdings nur noch pflanzen. Pflück- und Schnittsalate können Sie dagegen noch bis September aussäen. Empfehlenswerte ertragreiche und kräf­tig schmeckende Herbstsalate sind der grünblättrige Pflücksalat ‘Grand Rapids’ und der rotblättrige Petticoat-Salat ‘Lollo Rosso’.

Estragon richtig konservieren

Estragon lässt sich nicht gut trocknen, da er dann sein Aroma verliert, daher ist es besser, ihn einzufrieren. Hacken Sie die Blätter einfach klein und füllen Sie sie anschließend mit etwas Wasser in Eiswürfelformen, so ist später eine portionsweise Entnahme möglich. Eine andere Möglichkeit ist Estragonessig. Dafür müssen Sie die Blätter in eine Flasche füllen, mit Weißweinessig bedecken und gut zwei Monate ziehen lassen.

Winterspinat aussäen

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Winterspinat auszusäen. Ziehen Sie dafür ca. 1 cm tiefe Reihen mit einem Abstand von ca. 20 cm und streuen Sie das Saatgut hinein. Ziehen Sie anschließend locker Erde darüber, drücken Sie sie mit der Harke fest und gießen Sie an.

Klee für fruchtbaren Boden

Falls Sie auf den abgeernteten Gemüsebeeten keine Folgekulturen geplant haben, sollten Sie eine Gründüngung einsäen. Jetzt im Spätsommer bietet sich dafür gut der Inkarnatklee (Trifolium incarnatum) an. Wie alle Kleearten gehört er zu den Leguminosen und damit zu den Pflanzen, die mithilfe von Knöllchenbakterien Stickstoff im Boden anreichern.

Hirschhornwegerich noch aussäen

Diesen Monat können Sie immer noch den Hirschhornwegerich (Plantago coronopus) aussäen. In durchlässiger, fruchtbarer Erde ist die Pflanze recht schnellwüchsig und kann schon ca. sechs Wochen nach der Aussaat geerntet werden. Die mehrjährige Pflanze bleibt übrigens auch im Winter grün und lässt sich auch bei Schnee und Frost ernten, sofern Sie sie mit Vlies abdecken.

Wann Auberginen reif sind

Ob Auberginen reif sind, erkennen Sie daran, dass die Haut auf Druck leicht nachgibt. Die Kerne und das Fruchtfleisch sollten weiß und nicht mehr grünlich sein. Ist das Fleisch noch grün, enthalten die Früchte noch zu viel von dem leicht giftigen Solanin. Bereits überreife Früchte erkennen Sie an einer matten Schale, braunen Kernen und dem wattigen Fruchtfleisch.

Obstgarten

Optimal ausreifen lassen

Je nach Sorte reifen jetzt Johannis- und andere Strauchbeeren. Und auch wenn es in den Fingern kribbelt, ernten Sie die Früchte nicht zu früh, denn jeder Tag macht das Aroma intensiver. Mit dem Pflücken sollten Sie daher frühestens beginnen, sobald die letzte Beere an einer Traube voll ausgefärbt ist, spätestens jedoch, wenn der Stiel der Traube beginnt sich gelb zu verfärben.

Himbeeren zurückschneiden

Sobald Sie Ihre Sommer-Himbeeren abgeerntet haben, sollten Sie die alten Ruten sowie schwache Neutriebe bodennah abschneiden. Die kräftigsten fünf Jungruten bleiben stehen. Ruten, die deutlich über den obersten Gerüstdraht hinausragen, sollten Sie im kommenden Frühjahr noch einmal auf oberste Drahthöhe (ca. 170 cm) einkürzen.

Birnbäume schneiden

Birnen wachsen natürlicherweise recht steil nach oben. Bei jungen Bäumen können Sie die Wuchshöhe jedoch durch einen sommerlichen Rückschnitt noch gut regulieren. Kürzen Sie dafür den Mitteltrieb bis kurz vor einer Knospe so weit ein, dass er nur noch ca. 20 cm über die obersten Seitentriebe hinausragt. Entfernen Sie bei der Gelegenheit auch gleich alle Wasserschosse und Triebe, die senkrecht am Stamm nach oben wachsen.

Erdbeeranbau auf Dämmen

Wenn Sie in Ihrem Garten einen schweren Boden haben, aber trotzdem nicht auf Erdbeeren verzichten möchten, sollten Sie sie auf ca. 20 cm hohen Dämmen anbauen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich der Erdboden im Frühjahr schneller erwärmt und die Früchte früher reifen. Diesen Effekt können Sie noch verstärken, indem Sie über den Damm eine schwarze Mulchfolie legen. Damit sich der aufgeworfene Boden wieder setzen kann, müssen Sie die Dämme bereits drei Wochen vor dem gewünschten Pflanztermin anlegen.

Brombeeren und Johannisbeeren selbst vermehren

Brombeeren und Johannisbeeren können Sie jetzt leicht selbst vermehren. Dazu müssen Sie nur einen Jungtrieb nach unten biegen und anschließend mit etwas Erde abdecken. Damit der Trieb ausreichend fest sitzt, können Sie ihn mit kurzen Holzstäben über Kreuz oder Draht festklemmen. Im zeitigen Frühjahr sind die Absenker zum Abnehmen und Versetzen ausreichend bewurzelt.

Anforderungen an den Sommerschnitt

Pfirsich: Für einen harmonischen Kronenaufbau entfernen Sie oberhalb der Leit- bzw. Fruchtäste die stärksten Triebe, auf der Unterseite die schwächeren Triebe.

Süßkirsche: Schneiden Sie sie direkt nach der Ernte. Zur besseren Wundheilung sägen Sie stärkere Äste zunächst auf ca. 20– 30 cm ab und entfernen sie im darauffolgenden Jahr ganz. Schwächere Äste können Sie gleich direkt am Stamm abschneiden.

Apfel: Bei deutlichem Triebzuwachs über 50 cm (sortenabhängig) schneiden Sie ihn für ein bis zwei Jahre stark im Sommer, um das Wachstum zu bremsen.

Beerenobst: Nach der Ernte entfernen Sie abgetragene Triebe, die älter als vier bis fünf Jahre sind.

Wurzeln vom Beerenobst schützen: Beerenobst wurzelt grundsätzlich sehr dicht unter der Erdoberfläche und verträgt daher keine Bodenverdichtung. Legen Sie deshalb zur Ernte am besten Bretter über den Wurzelbereich, um Ihr Gewicht besser zu verteilen.

Gärtnern mit dem Mond im August 2020

Fruchttage: 1, 2, 10, 11, 19, 20, 28, 29, 30. An Fruchttagen im zunehmenden Mond ist das Säen, Pflanzen und Ernten von fruchttragenden Pflanzen besonders begünstigt. Bei abnehmendem Mond Schnittarbeiten. Wurzeltage: 3, 4, 12, 13, 14, 22, 23, 31. Die Wurzeltage sind besonders günstig zur Aussaat, Pflanzung und Pflege von Wurzel- und Knollengemüse. Blütentage: 5, 6, 15, 16, 24, 25. Blütentage wirken sich positiv auf Pflegearbeiten und Aussaat von Blumen und Blütenpflanzen, sowie Heil- und Küchenkräutern bei denen die Blüten Verwendung finden aus.Blatttage: 7, 8, 9, 17, 18, 25, 26, 27. An Blatttagen sollten Salate, Blattgemüse und Kräuter bei denen das Blattwerk Verwendung findet gesät und gepflanzt werden.

Stammtisch für Hobbygärtner

Der Stammtisch für Hobbygärtner und Naturfreunde findet im August jeden Mittwoch ab 19 Uhr im Restaurant Vadas Csarda in Zalacsány direkt am Kreisverkehr statt.

Aktuelles aus dem Tomatenparadies

An unserem Stand auf den Märkten in Heviz und Káptalantóti gibt es auch das Elixier aus der Jiaogulan Pflanze aus eigenem Anbau und wieder unsere Raritäten Tomatenpflanzen.

In unserem Angebot sind weiterhin naturbelassene Marmeladen aus Wild- und Kulturfrüchten ohne Zucker und Konservierungsmittel. Frucht- und Gewürzessig aus naturreinem Apfelessig, Knoblauch- Ingwer Elixier, Prostata- und Diabetes-Elixier, Holunderblüten-, Lavendel-, Minze-, Melisse-, Ingwer-, Spitzwegerich und Husten-Sirup, Sanddorn-, Aprikosen-, Wildweichsel- und Aronia Sirup ohne Zucker, mit Stevia gesüßt. Alle Produkte werden ohne Konservierungsmittel hergestellt. Unsere Gelees, Sirups und Säfte sind 100% Natur.

Natürliche Pflanzenstärkungs- und Hilfsmittel, Mulchfolie und Verfrühungsvließ. Die Lebensmittel können auf den Märkten probiert und gekauft werden. Die Pflanzenstärkungs- und Hilfsmittel, getrocknete Brennesseln, Schafgarbe und Schachtelhalm als Tee und als Pflanzenhilfsmittel, sowie das für Haustiere und Nützlinge ungiftige Ferramol zur Schneckenbekämpfung, bringe ich gerne nach telefonischer Absprache zum jeweiligen Markt mit.

Markttage

Jeden Sonntag auf dem Ökomarkt in Káptalantóti von 8 bis 13 Uhr. In Heviz sind wir wieder dienstags und samstags von 8 bis 13 Uhr, sowie donnerstags von 12 bis 18 Uhr.

Informationen

Walter Schneider
Paradicsom – Kert Almásháza
8935 Almásháza, Béke ut. 23
Tel. 0036 (30) 9142456
tomatenparadies@vollbio.de
www.tomatenparadies.gmxhome.de