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Neues Paradies für Hobbyflieger

Ausbau des Flugplatzes Siófok–Kiliti–Ságvár könnte beginnen

In greifbare Nähe rückte endlich die Übergabe des Flugplatzes Siófok–Kiliti–Ságvár in das Eigentum der Selbstverwaltungen, damit könnte der Ausbau der Anlage beginnen und die langfristige Betreibung gesichert werden. Vor nicht allzu langer Zeit wurde auf der gemeinsamen Sitzung der Gemeindevertreter von Siófok und Ságvár die Entscheidung vom Oktober über die Übernahme des Flugplatzes und die gemeinsame Betreibung erneut bekräftigt. Der dringende Beschluss war nötig, weil nach den neuesten Entwicklungen die Vermögensdirektion des Schatzamtes die Nutzung des Flugplatzes Anfang April von der Budapest Airport Zrt. übernehmen wollte, indem sie die Betreibung sofort an den neuen Nutzer weitergibt.

Die Betreibung des Flugplatzes ist nicht notwendigerweise die Aufgabe der Selbstverwaltungen, doch die Vorstände beider Gemeinden sind der Auffassung, dass es die Entwicklung des ganzen Gebiets günstig beeinflusst, wenn der Flugplatz in Anspruch genommen wird. Das Ziel kann nicht sein, zu den schon gut betriebenen, alten Flugplätzen von Budaörs, Ferihegy oder auch Sármellék und Taszár in Konkurrenz zu treten. Der wegen der nahe gelegenen Wohngebäude und der Rasenlandebahn zum Empfang von internationalen Charterflügen ungeeignete Flugplatz ist für kleinere Privatflugzeuge, leichte Segelflieger und sonstige kleine Flugzeuge ein guter Zielpunkt. Der gemeinsame Flugplatz von Siófok und Ságvár kann gerade die Aufgaben übernehmen, die auf größeren Flugplätzen herausfallen, die Sport- und Hobbyfliegerei, den Flugunterricht. Die über kleine Maschinen verfügenden Touristen mögen Flugplätze mit großen Flugzeugen im Allgemeinen nicht, außerdem besitzen nicht nur Ausländer Flugzeuge, sondern auch immer mehr ungarische Unternehmer und Unternehmen. Ein kleines Privatflugzeug kann heute schon für 10-15 Millionen Forint erworben werden und in Zukunft ist zu erwarten, dass in der Gegend der Kauf ansteigt (nach den Nachrichten kauften unlängst zwei Privatpersonen in der Umgebung ein Flugzeug).

Die Selbstverwaltungen bekräftigen erneut ihre Absicht, dass sie sofort für die Weiterbetreibung des Flugplatzes sorgen, wenn sie von der Vermögensdirektion des Schatzamtes den Flugplatz und die dort befindlichen Anlagen unentgeltlich erhalten. Im Interesse dessen schlossen die im ausschließlichen Eigentum der Selbstverwaltung von Siófok befindliche gemeinnützige Gesellschaft Balaton és Sió Térségfejleszto Kht. und die Ságvárer Selbstverwaltung einen Konsortienvertrag ab und entschieden, dass sie gemeinsam den Flugplatz mit jeweils 50 Prozent der Anteile betreiben. Die Gründungsurkunde der Gesellschaft wurde auch geändert, denn diese Organisation übernimmt die Flugplatzangestellten.

Die Siófoker Stadtverordnetenversammlung betraute Bernadett Dobrai für weitere vier Jahre mit der Geschäftsführung der gemeinnützigen Gesellschaft. Der Leiter des Flugplatzes Péter Kocsis fertigte schon den Plan für das Jahr 2006 an, der neben Einnahmen in Höhe von 61,5 Millionen Forint Ausgaben in Höhe von 54,5 Millionen Forint vorsieht. Der Flugplatz ist auch zum Abhalten von Großveranstaltungen geeignet, das bewiesen beispielsweise im Jahre 2001 die Eröffnungsveranstaltung der Kunstflug-Europameisterschaft mit 140.000 Besuchern. In dieser Saison sind zwei große Konzerte, ein Flug- und Kesselgulaschfestival, ein Flugzeug-Schönheitswettbewerb und eine Flugzeugbörse geplant. Mit dem Europameister Zoltán Veres beabsichtigt man eine internationale Kunstflugschule mit dreimal jährlich stattfindenden einwöchigen Kursen, ständiger Nachwuchsausbildung und der Ausbildung von Helikopterpiloten zu gründen.