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Nach Mord an Schweizerin – Verdächtiger gefasst

Knapp eine Woche nach dem Mord an einer Schweizer Rentnerin nahe der Ortschaft Szank im Komitat Bács-Kiskun hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Das bestätigte Polizeisprecher Tamás Nyikos am Dienstag auf Anfrage der Balaton Zeitung. Die Polizei gehe von einem Einzeltäter aus, setzte er hinzu. Nähere Einzelheiten sollen seinen Worten zufolge am Mittwoch in Kecskemét auf einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit mitgeteilt werden.

Eine Schweizerin war auf dem Einödgehöft, wo sie lebte, zwischen dem 4. und 5. August einem Mord zum Opfer gefallen, der von der Polizei als besonders grausam beschrieben wird. Sie wurde durch heftige Schläge auf den Kopf so schwer misshandelt, dass sie starb.

Die Frau hatte etwa drei Jahre auf dem von ihr erworbenen Gehöft gelebt. Am Tag vor der Untat hatte ihre deutsche Freundin sie bereits erfolglos gesucht. Diese bat dann einen Ungarn, die Polizei zu benachrichtigen, da sie ein Verbrechen vermutete. Am Tatort bestätigte sich der Verdacht, die Polizisten fanden den Leichnam der Schweizerin in einem Sinkkasten, einem Wasserloch zur Aufnahme von Verunreinigungen. Aus dem Wohngebäude ein Laptop und ein Handy entwendet.

Die Komitatspolizei eröffnete Ermittlungen wegen Mordverdachts gegen Unbekannt, die auf Hochtouren laufen, hieß es weiter. Tatortuntersuchung und Datenaufnahme waren im laufe des Mittwochs noch nicht abgeschlossen.