Optimisten gewinnen die Oberhand im Dax

Am deutschen Aktienmarkt haben die Optimisten die Oberhand gewonnen.

Nach einem verhaltenen Start setzte sich der Leitindex Dax am Nachmittag klar in der Gewinnzone fest und stieg letztlich um 0,61 Prozent auf 12.906,02 Punkte. Damit bewegt sich das Börsenbarometer wieder auf dem Niveau von Ende September.

Die Anleger hätten wieder verstärkt auf eine Einigung im Ringen um ein weiteres US-Konjunkturpaket gesetzt, kommentierte Analyst David Madden vom Handelshaus CMC Markets. «US-Präsident Donald Trump hat sich in den Wahlumfragen bislang nicht gerade gut geschlagen.» Das könnte die Republikaner dazu bewegen, den Demokraten Zugeständnisse beim Aushandeln weiterer Stützungsmaßnahmen für die Wirtschaft zu machen.

Stützend wirkte auch der gestartete Zulassungsprozess für einen Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech gegen das Coronavirus. «Je schneller es einen Impfstoff gibt, desto eher lockert die Politik die Restriktionen und wirtschaftlichen Einschränkungen. Die stellen derzeit nämlich einen Würgegriff für die globale Konjunktur dar», ergänzte Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank.

Während wie der Dax auch europaweit die wichtigsten Börsen stiegen, gab der MDax bis Handelsschluss seine Gewinne wieder ab und beendete den Tag mit minus 0,14 Prozent auf 27.668,00 Zähler. Den Index der 60 mittelgroßen Börsentitel belasteten vor allem kräftige Verluste von Schwergewichten wie Shop Apotheke und Symrise.

Spitzenwert im Dax war mit plus 5,7 Prozent die Aktie der Deutschen Bank nach zuversichtlichen Aussagen von Vorstandschef Christian Sewing zum dritten Quartal.

Um 6,5 Prozent schnellten die Aktien der Aareal Bank in die Höhe, nachdem die US-Bank Citigroup eine Kaufempfehlung für die Papiere des Immobilienfinanzierers ausgesprochen hatte. An der Index-Spitze setzte sich die starke Erholung der Grenke-Aktien mit einem Plus von knapp zehn Prozent fort.

Neben den Kursverlusten des Spezialchemie-Unternehmens Symrise von knapp 4 Prozent büßten die Papiere der Shop Apotheke 8,4 Prozent ein. Erst am Vortag waren sie auf ein Rekordhoch gestiegen. Nun belastete vor allem eine gestrichene Kaufempfehlung der Privatbank Hauck & Aufhäuser sowie ein Bericht des «Handelsblatt».

Aus einem der Zeitung vorliegenden Brief des Binnenmarktkommissars Thierry Breton an Gesundheitsminister Jens Spahn gehe hervor, dass sich die EU-Kommission für das Apotheken-Gesetz ausgesprochen habe, hieß es. Der Gesetzesentwurf sieht unter anderem ein Rabattverbot für den Versandhandel vor, um so stationäre Apotheken zu stärken.

Der Windanlagenhersteller Nordex erhielt erneut einen Großauftrag in den USA, was dessen Aktien um 8,1 Prozent nach oben und damit an die SDax-Spitze katapultierte.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,41 Prozent auf 3233,30 Punkte, und in ähnlicher Größenordnung stieg auch der Cac 40 in Paris, während die Börse in London nur knapp im Plus schloss. In den USA legte der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss um 0,2 Prozent zu. Die technologielastigen Nasdaq-Indizes gaben zugleich zwischen 0,4 und 0,7 Prozent nach.

Der Euro profitierte von robusten Industriedaten aus Deutschland und notierte am frühen Abend bei 1,1777 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1795 (Montag: 1,1768) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8478 (0,8498) Euro. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,54 Prozent am Montag auf minus 0,53 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,09 Prozent auf 145,74 Punkte. Der Bund-Future rückte um 0,07 Prozent auf 174,34 Zähler vor.

Am deutschen Aktienmarkt haben die Optimisten die Oberhand gewonnen.

Nach einem verhaltenen Start setzte sich der Leitindex Dax am Nachmittag klar in der Gewinnzone fest und stieg letztlich um 0,61 Prozent auf 12.906,02 Punkte. Damit bewegt sich das Börsenbarometer wieder auf dem Niveau von Ende September.

Die Anleger hätten wieder verstärkt auf eine Einigung im Ringen um ein weiteres US-Konjunkturpaket gesetzt, kommentierte Analyst David Madden vom Handelshaus CMC Markets. «US-Präsident Donald Trump hat sich in den Wahlumfragen bislang nicht gerade gut geschlagen.» Das könnte die Republikaner dazu bewegen, den Demokraten Zugeständnisse beim Aushandeln weiterer Stützungsmaßnahmen für die Wirtschaft zu machen.

Stützend wirkte auch der gestartete Zulassungsprozess für einen Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech gegen das Coronavirus. «Je schneller es einen Impfstoff gibt, desto eher lockert die Politik die Restriktionen und wirtschaftlichen Einschränkungen. Die stellen derzeit nämlich einen Würgegriff für die globale Konjunktur dar», ergänzte Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank.

Während wie der Dax auch europaweit die wichtigsten Börsen stiegen, gab der MDax bis Handelsschluss seine Gewinne wieder ab und beendete den Tag mit minus 0,14 Prozent auf 27.668,00 Zähler. Den Index der 60 mittelgroßen Börsentitel belasteten vor allem kräftige Verluste von Schwergewichten wie Shop Apotheke und Symrise.

Spitzenwert im Dax war mit plus 5,7 Prozent die Aktie der Deutschen Bank nach zuversichtlichen Aussagen von Vorstandschef Christian Sewing zum dritten Quartal.

Um 6,5 Prozent schnellten die Aktien der Aareal Bank in die Höhe, nachdem die US-Bank Citigroup eine Kaufempfehlung für die Papiere des Immobilienfinanzierers ausgesprochen hatte. An der Index-Spitze setzte sich die starke Erholung der Grenke-Aktien mit einem Plus von knapp zehn Prozent fort.

Neben den Kursverlusten des Spezialchemie-Unternehmens Symrise von knapp 4 Prozent büßten die Papiere der Shop Apotheke 8,4 Prozent ein. Erst am Vortag waren sie auf ein Rekordhoch gestiegen. Nun belastete vor allem eine gestrichene Kaufempfehlung der Privatbank Hauck & Aufhäuser sowie ein Bericht des «Handelsblatt».

Aus einem der Zeitung vorliegenden Brief des Binnenmarktkommissars Thierry Breton an Gesundheitsminister Jens Spahn gehe hervor, dass sich die EU-Kommission für das Apotheken-Gesetz ausgesprochen habe, hieß es. Der Gesetzesentwurf sieht unter anderem ein Rabattverbot für den Versandhandel vor, um so stationäre Apotheken zu stärken.

Der Windanlagenhersteller Nordex erhielt erneut einen Großauftrag in den USA, was dessen Aktien um 8,1 Prozent nach oben und damit an die SDax-Spitze katapultierte.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,41 Prozent auf 3233,30 Punkte, und in ähnlicher Größenordnung stieg auch der Cac 40 in Paris, während die Börse in London nur knapp im Plus schloss. In den USA legte der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss um 0,2 Prozent zu. Die technologielastigen Nasdaq-Indizes gaben zugleich zwischen 0,4 und 0,7 Prozent nach.

Der Euro profitierte von robusten Industriedaten aus Deutschland und notierte am frühen Abend bei 1,1777 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1795 (Montag: 1,1768) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8478 (0,8498) Euro. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,54 Prozent am Montag auf minus 0,53 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,09 Prozent auf 145,74 Punkte. Der Bund-Future rückte um 0,07 Prozent auf 174,34 Zähler vor.

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