Der Dax ist am Freitag auf Erholungskurs gegangen. Der Leitindex notierte zuletzt mit einem Aufschlag von 1,11 Prozent bei 12.845,17 Punkten.
Auch der sich abzeichnende positive Auftakt an der Wall Street und unerwartet starke US-Einzelhandelsumsätze stützten den Markt. Dass Großbritannien sich inzwischen auf einen harten Bruch mit der EU einstellt, tat der Aufwärtsbewegung keinen Abbruch.
Der MDax der 60 mittelgroßen Börsentitel stieg um 1,13 Prozent auf 27 772,49 Zähler. Auch an Europas Börsen ging es wieder voran, der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 notierte zuletzt mit 1,28 Prozent im Plus bei 3233,47 Zählern.
Durch die Kursgewinne steuerte der Dax auf ein versöhnliches Ende einer schwierigen Woche zu, die Bilanz für die fünf Handelstage waraber noch negativ. Von Virus- und Konjunktur-Sorgen geplagte Anleger hatten das Börsenbarometer am Vortag deutlich einknicken lassen und unter die Marke von 13.000 Punkten geschickt.
Bei Thyssenkrupp hauchte eine Übernahmeofferte von Liberty Steel für die kriselnde Stahlsparte den Aktien des Essener Traditionskonzerns neues Leben ein. Die Papiere waren in der Spitze um nahezu ein Viertel angesprungen, zuletzt notierten sie noch um zwölf Prozent höher. Das nicht näher bezifferte Angebot des britischen Unternehmens ist nicht bindend, Thyssenkrupp will es nun prüfen.
Von der Übernahmefantasie profitierte auch Branchenwettbewerber Salzgitter mit einem Aufschlag von rund sechs Prozent; für die Papiere des Stahlhändlers Klöckner & Co ging es um knapp fünf Prozent nach oben.
Im Dax verteidigten Daimler-Papiere seit dem Morgen ihren Spitzenplatz, die Anteile am Autobauer notierten zuletzt um nahezu fünf Prozent höher. Die Stuttgarter hatten die Anleger mit guten Nachrichten über einen unerwartet guten Verlauf des dritten Geschäftsquartals erfreut. JPMorgan-Analyst Jose Asumendi sprach von einer «hervorragenden» Entwicklung.
Auch die übrigen Autowerte erholten sich mit moderaten Gewinnen etwas von ihrem Vortages-Kursrutsch. Volkswagen-Vorzüge notierten nach Zuwächsen beim Absatz im September rund zwei Prozent höher. Continental-Papiere verteuerten sich nach einer Kaufempfehlung durch die britische Investmentbank HSBC um mehr als drei Prozent.
Hellofresh-Papiere schnellten auf ein Rekordhoch, der Kochboxenversender hatte zuvor seine Prognose angehoben. Das Unternehmen gilt als Corona-Krisengewinner und ist deshalb an der Börse gefragt. Seit dem Corona-Tief im März hat sich der Kurs der Papiere mehr als verdreifacht. Ebenfalls nach angehobenen Jahreszielen stachen zudem im SDax die Aktien von Tierbedarfshändler Zooplus mit einem Aufschlag von mehr als sieben Prozent hervor.
Der Euro legte zu und wurde zuletzt zu 1,1739 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1698 Dollar festgesetzt.
Am Rentenmarkt lag die Umlaufrendite stabil bei minus 0,62 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,01 Prozent auf 146,46 Punkte. Der Bund-Future rückte um 0,11 Prozent auf 176,02 Punkte vor.
Der Dax ist am Freitag auf Erholungskurs gegangen. Der Leitindex notierte zuletzt mit einem Aufschlag von 1,11 Prozent bei 12.845,17 Punkten.
Auch der sich abzeichnende positive Auftakt an der Wall Street und unerwartet starke US-Einzelhandelsumsätze stützten den Markt. Dass Großbritannien sich inzwischen auf einen harten Bruch mit der EU einstellt, tat der Aufwärtsbewegung keinen Abbruch.
Der MDax der 60 mittelgroßen Börsentitel stieg um 1,13 Prozent auf 27 772,49 Zähler. Auch an Europas Börsen ging es wieder voran, der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 notierte zuletzt mit 1,28 Prozent im Plus bei 3233,47 Zählern.
Durch die Kursgewinne steuerte der Dax auf ein versöhnliches Ende einer schwierigen Woche zu, die Bilanz für die fünf Handelstage waraber noch negativ. Von Virus- und Konjunktur-Sorgen geplagte Anleger hatten das Börsenbarometer am Vortag deutlich einknicken lassen und unter die Marke von 13.000 Punkten geschickt.
Bei Thyssenkrupp hauchte eine Übernahmeofferte von Liberty Steel für die kriselnde Stahlsparte den Aktien des Essener Traditionskonzerns neues Leben ein. Die Papiere waren in der Spitze um nahezu ein Viertel angesprungen, zuletzt notierten sie noch um zwölf Prozent höher. Das nicht näher bezifferte Angebot des britischen Unternehmens ist nicht bindend, Thyssenkrupp will es nun prüfen.
Von der Übernahmefantasie profitierte auch Branchenwettbewerber Salzgitter mit einem Aufschlag von rund sechs Prozent; für die Papiere des Stahlhändlers Klöckner & Co ging es um knapp fünf Prozent nach oben.
Im Dax verteidigten Daimler-Papiere seit dem Morgen ihren Spitzenplatz, die Anteile am Autobauer notierten zuletzt um nahezu fünf Prozent höher. Die Stuttgarter hatten die Anleger mit guten Nachrichten über einen unerwartet guten Verlauf des dritten Geschäftsquartals erfreut. JPMorgan-Analyst Jose Asumendi sprach von einer «hervorragenden» Entwicklung.
Auch die übrigen Autowerte erholten sich mit moderaten Gewinnen etwas von ihrem Vortages-Kursrutsch. Volkswagen-Vorzüge notierten nach Zuwächsen beim Absatz im September rund zwei Prozent höher. Continental-Papiere verteuerten sich nach einer Kaufempfehlung durch die britische Investmentbank HSBC um mehr als drei Prozent.
Hellofresh-Papiere schnellten auf ein Rekordhoch, der Kochboxenversender hatte zuvor seine Prognose angehoben. Das Unternehmen gilt als Corona-Krisengewinner und ist deshalb an der Börse gefragt. Seit dem Corona-Tief im März hat sich der Kurs der Papiere mehr als verdreifacht. Ebenfalls nach angehobenen Jahreszielen stachen zudem im SDax die Aktien von Tierbedarfshändler Zooplus mit einem Aufschlag von mehr als sieben Prozent hervor.
Der Euro legte zu und wurde zuletzt zu 1,1739 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1698 Dollar festgesetzt.
Am Rentenmarkt lag die Umlaufrendite stabil bei minus 0,62 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,01 Prozent auf 146,46 Punkte. Der Bund-Future rückte um 0,11 Prozent auf 176,02 Punkte vor.
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