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Der Garten im Juni – Ratgeber Garten – Juni 2010

Rosenpflege im Frühsommer, Blütengehölze aus Stecklingen, Hecken schneiden nicht vergessen, Kürbisse – letzte Chance zur Aussaat, Endspurt für Rhabarber, Vorteile von Sommerschnitt, Staudenpflege im Sommer, Gärtnern mit dem Mond im Juni

Der Garten im Juni

Ob im Gemüsegarten, Ziergarten oder auf Balkon und Terrasse: Im Juni zeigt sich der Garten von seiner schönsten Seite. Überschwängliche Blütenpracht wohin das Auge blickt. Genießen Sie jetzt Ihren Garten, erleben Sie bewusst den Duft Ihrer Rosen, den würzigen Geschmack von Kräutern und beobachten Sie in Ruhe die unzähligen kleinen Helfer, die von Blüte zu Blüte schwirren.

Arbeiten im Juni

Halten Sie „Unkraut“ in Schach. Aber Vorsicht – jäten Sie nicht zu rigoros. Schauen Sie erst die Pflanze an, die Sie ausreißen wollen. Manche sind Saatlinge vom letzten Jahr. Entfernen Sie Verblühtes und Schoten beim Blauregen. Dann fällt die Blüte im nächsten Jahr üppiger aus. Vorsicht: die Schoten sind giftig. 
 Auch Rhododendron blüht besser, wenn Sie jetzt verwelkte Blüten entfernen. 
 Entfernen Sie bei Hortensien abgestorbene Zweige. 
Kontrollieren Sie regelmäßig auf Schnecken. 
Besonders die rote Spanische Nacktschnecke ist durch den nassen Frühling wieder stark vertreten. Wenn absammeln nicht mehr reicht, Ferramol ist ein ungiftiges Schneckenbekämpfungsmittel, ziemlich regenfest und Nützlings- und Bodenschonend. Ziersträucher und Hecken werden jetzt gedüngt. 
 Kontrollieren Sie Rosen auf Erkrankungen und leiten Sie Gegenmaßnahmen ein.
 Rosen und Sträucher können auch jetzt noch gepflanzt werden. Anfang Juni ist die letzte Chance zur Aussaat von Einjährigen. Aber auch Mehrjährige können in diesem Monat noch gesät werden.
 Bringen Sie Ihren Rasen wieder auf Vordermann

Auspflanzen: Sellerie, Fenchel, Kohlrabi, Tomaten, Paprika, Gurken, Kürbis, Zucchini, Auberginen, Kräuter. Der Juni ist der Monat schlechthin zum Schneiden von immergrünen Hecken und Buchs.

Rosenpflege im Frühsommer

Hauptsaison für den Rosenschnitt ist zwischen Herbst und Frühlingsbeginn. In der Regel schneidet man, wenn diejenigen Knospen, die sich etwa auf halber Höhe der kräftigsten Triebe befinden, zu schwellen beginnen. 
Im Sommer entfernen Sie lediglich verwelkte Blüten Diese werden dabei bis auf das erste Auge oder den ersten Trieb unter dem Blütenstand zurückgeschnitten. Dies fördert eine zweite Blüte. Abgeknickte oder verletzte Triebe werden ebenfalls entfernt. Um das Wachstum der Triebe zu beenden, sollten Sie ab Spätsommer die Blüten an der Pflanze belassen. Insbesondere wenn Sie die köstlichen Hagebutten ernten wollen! 
Nach dem ersten Blütenflor im Juni ist auch die richtige Zeit für eine kleine Nachdüngung, die von der Menge her aber nur noch die Hälfte der ersten Düngung zu Frühjahrsbeginn betragen sollte. Rosen werden am liebsten mit organischen oder organisch-mineralischen Düngern gedüngt. Wird Kunstdünger verwendet, werden sie häufiger krank.

Blütengehölze aus Stecklingen

Im Sommer können Sie Ihre Lieblingssträucher durch Spross- oder Triebstecklinge vermehren. Auch das Schnittgut von Heckenpflanzen kann hierfür verwendet werden. Nehmen Sie diesjährige Triebe, die noch keine Endknospe als Abschluss gebildet haben. Der Trieb darf nicht verholzt sein, ideal ist ein halb verholzter, mittelfester Steckling. Schneiden Sie am frühen Vormittag auf 5–8 cm Länge und entfernen Sie die Blätter im unteren Drittel. Nun stecken Sie den Trieb in vorbereitete Erde, überbrausen ihn und decken alles mit Folie ab. Schattieren nicht vergessen!

Hecken schneiden nicht vergessen

Juni ist die Zeit für den Heckenschnitt, und zwar sobald eventuell hier nistende Vögel das Nest verlassen haben und flügge sind. Der Schnittabfall eignet sich wie gesagt zur Stecklingsvermehrung, aber auch zum Abdecken des Bodens und zur Kompostierung. Hierfür zerkleinern Sie den Abfall gut und vermischen ihn mit Grasschnitt, bevor er auf den Kompost kommt. Zusatz von Spezial-Kalkstickstoff fördert die Rotte.Nicht vergessen nach dem Schnitt zu wässern, der Wasserbedarf ist infolge der dichten Pflanzung sehr hoch.

Kürbisse – letzte Chance zur Aussaat

Spätestens Anfang Juni können Sie noch Kürbisse säen, vorausgesetzt, Sie haben nicht schon Pflanzen vorgezogen. Pflanzen Sie im Abstand von 80–200 cm. Kürbisse brauchen viel Wasser und nach dem Fruchtansatz 2–3 zusätzliche Düngegaben. An einem windgeschützten sonnigen Platz werden Sie bald mit der Ernte beginnen können. Übrigens: Kürbisse sind Starkzehrer und haben nichts auf dem Kompost verloren. Sie würden diesem nur unnötig Nährstoffe entziehen.

Endspurt für Rhabarber

Bis zum 21. Juni dürfen Sie noch ernten, danach ist der Gehalt an Oxalsäure zu hoch. Brechen Sie Blüten vorzeitig aus, diese kosten nur unnötig Kraft. Die Stängel werden herausgedreht und nicht abgeschnitten, danach können Sie sie zu Marmelade, Saft oder Kompott verarbeiten. Nach Abschluss der Erntezeit wird kräftig gedüngt, idealerweise mit abgelagertem Mist oder Kompost. Anschließend gut wässern.

Vorteile von Sommerschnitt

Die Vorteile von Schnittmaßnahmen für Bäume und Sträucher im Sommer sind: An den Schnittstellen tritt weniger Saft aus. Schnittwunden verheilen im Sommer schneller und besser als im Winter. 
 Form und Dichte der Krone lassen sich in belaubtem Zustand besser beurteilen als im Winter, wo oft übertrieben viel geschnitten wird. Die Pflanze kompensiert dies zu Beginn der Wachstumsperiode mit dem aktivieren schlafender Augen und bildet zahlreiche neue Knospen – der Auslichtungseffekt wird damit zunichte gemacht. Neue Schnittmaßnahmen folgen, die Pflanze wird noch mehr geschwächt. 
 Der Sommerschnitt erfolgt in der Regel sanfter, da sich mit jedem zunehmenden Ast der Lichtgewinn erkennen lässt. 
 Blatt und Blütenknospen sind leichter voneinander zu unterscheiden.

Staudenpflege im Sommer

Hohe Stauden müssen nun gestützt werden. Am einfachsten geht dies durch lockeres umbinden mit einer Schnur. Stäbe und spezielle Stützvorrichtungen gibt es in allen Preisklassen und Ausführungen im Fachhandel. Oder, besonders schön: Bauen Sie aus Haselnuss- oder Weidenstecken selber Pyramiden und Zelte. Diese werden an der Spitze fest miteinander zusammengebunden und über die Pflanze gestellt. Zur Stabilisierung können Sie die Seitenteile durch Flechtwerk verbinden. Das sieht nicht nur schön aus, es kostet auch nicht viel. 
Tipp: Mulchen Sie Ihre Staudenbeete im Spätwinter mit halbreifem Kompost vom Vorjahr. Dies versorgt die Pflanzen mit hochwertigem Dünger und schützt die jungen Triebe vor Spätfrösten. So halten Sie besonders Stauden die lange an einem Ort stehen fit und gesund. 
Stauden sind wählerisch und anspruchsvoll in Bezug auf den Standort und die Bodenqualität. Probieren Sie aus, welche wo am besten gedeiht. Pflanzen Sie ruhig einmal um, bis der richtige Platz gefunden ist. 
Empfehlenswerte Beetstauden für den Anfang: Astilben und Herbstanemonen (Schatten), Eisenhut, Taglilien und Rittersporn (Halbschatten) und Schwertlilien, Astern, Pfingstrosen, Lupinen, Phlox oder Sonnenhut (sonnige Lage). Von allen gibt es Sorten in unterschiedlichen Farben. Kombinieren Sie diese so, wie es Ihnen gefällt und entscheiden Sie, in welcher Jahreszeit die Hauptblüte stattfinden soll.

Gärtnern nach dem Mond im Juni

Fruchttage: 9, 10, 17, 18, 26, 27. An Fruchttagen im zunehmenden Mond ist das Säen, Pflanzen und Ernten von fruchttragenden Pflanzen besonders begünstigt. Bei abnehmendem Mond Schnittarbeiten. Wurzeltage: 1, 2, 11, 12, 19, 20, 21, 28, 29, 30. Die Wurzeltage sind besonders günstig zur Aussaat, Pflanzung und Pflege von Wurzel- und Knollengemüse. Blütentage: 3, 4, 5, 13, 14, 15, 22, 23. Blütentage wirken sich positiv auf Pflegearbeiten und Aussaat von Blumen und Blütenpflanzen, sowie Heil- und Küchenkräutern bei denen die Blüten Verwendung finden aus.Blatttage: 6, 7, 8, 16, 24, 25. An Blatttagen sollten Salate, Blattgemüse und Kräuter bei denen das Blattwerk Verwendung findet gesät und gepflanzt werden.

Stammtisch in Kehida

Der Stammtisch findet im Juni jeden Freitag ab 19.00 Uhr im Restaurant „ Mediterran Ételbàr“ gegenüber dem Thermalbad statt. Der Stammtisch ist unverbindlich und die Küche ausgezeichnet.

Aktuelles aus dem Tomatenparadies

Seit dem 28.03.2010 sind wir mit unseren Produkten wieder jeden Sonntag auf dem Ökomarkt in Káptalantóti von 8 Uhr bis 13 Uhr vertreten und ab dem 24.04.2010 jeden Samstag auf dem neuen Ökomarkt in Tihany auf dem großen Parkplatz. Seit dem 10.04.2010 betreiben wir jeden Samstag auf dem Markt in Szombathely einen Stand mit unseren Produkten unter dem Logo Paradicsomkert Almásháza.

Unser Hofladen ist im Mai wieder Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Mittwochs und am Wochenende nur nach telefonischer Vereinbarung. Im Angebot sind naturbelassene Marmeladen aus Wildfrüchten, Frucht- und Gewürzessig auf Apfel-Kombucha-Basis, Knoblauch- Ingwer-Elixier, Holundersirup und -saft und natürliche Pflanzen-, Stärkungs- und Hilfsmittel, Mulchfolie und Verfrühungsvließ.

Natürlich steht Ihnen Öko-Gärtner Walter Schneider für alle Fragen zu Permakultur, Bio Anbau, Tomaten und Paprika persönlich, telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.

Informationen

Walter Schneider
Paradicsom – Kert Almásháza
8935 Almásháza, Béke ut. 23
Tel. 0036 (30) 9142456
tomatenparadies@vollbio.de
www.tomatenparadies.gmxhome.de