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Einzelhandel in Ungarn stagniert

Der Umsatz im ungarischen Einzelhandel tritt auf der Stelle. Nach Angaben des Zentralen Statistischen Amtes lagen die Verkäufe im Januar um etwa 0,7 Prozent höher als vor einem Jahr. In den Einzelhandelsgeschäften und im Versandhandel waren im Januar 2011 Waren für 514 Milliarden Forint (1,9 Milliarden Euro) umgesetzt worden. Mit 47 Prozent waren der größte Teil davon Lebensmittel. Ihr Umsatz erhöhte sich in Jahresfrist um 0,3 Prozent. Bei Geschäften für Gemischtwaren, wie beispielsweise Supermärkte, die 90 Prozent des Einzelhandels abwickeln, blieb der Umsatz unverändert.

Um 1 Prozent stieg der Nicht-Lebensmittel-Handel. Bei allen Geschäftstypen außer Industrie-Artikel, Textilien, Bekleidung und Schuhe sowie Medikamente und Heilprodukte wurde ein größerer Umsatz als im Vorjahr erzielt. Tankstellen blieben dagegen um 1,2 Prozent hinter dem Umsatz des Vorjahresmonats zurück. Im Vergleich zum vorangegangenen Monat (Dezember 2010) stellten die Statistiker im Einzelhandel für Lebensmittel und Gemischtwaren ein Anziehen des Umsatzes um 0,8 Prozent fest. Bei Lebensmitteln betrug der Zuwachs 0,5 Prozent, während Tankstellen einen Rückgang um 2,5 Prozent meldeten.

Die 27 EU-Staaten konnten im Januar nach einer Schnellschätzung von Eurostat um1,9 Prozent erhöhen. In den Ländern der Eurozone lag der Anstieg bei 0,7 Prozent. 10 EU-Länder steigerten den Einzelhandel, neun mussten Rückgänge hinnehmen. Das größte Wachstum erzielten Polen (13,1 Prozent), den bedeutendsten Rückgang Malta (9,7 Prozent).