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Ungarns Einzelhandel im Rückwärtsgang

Der ungarische Einzelhandel hat gegen Ende des vorigen Jahres Einbußen hinnehmen müssen. Sein Volumen ging im November um 2, in den Monaten Januar bis November um 1,9 Prozent zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres zurück, meldet am Montag das Zentrale Statistische Amt in Budapest. Bereinigt um saisonale und kalendarische Wirkungen verminderte sich der Verkaufsumfang um 0,4 Prozent zum Vormonat.

Im Einzalhandelsnetz und im Versandhandel wurden in der Periode der elf Monate Waren für 5656 Milliarden Forint (etwa 22,6 Milliarden Euro) umgesetzt. Bei Lebensmitteln betrug der Rückgang zwischen Januar und November 1,2 sowie im November 0,7 Prozent. Auch in den Ländern der EU und der Eurozone wurde ein Rückgang im Einzelhandel festgestellt, der jedoch etwas geringer ausfiel als in Ungarn. Die Extreme lagen in Rumänien, das für November eine Steigerung um 6,8 Prozent ermittelte und in Lettland, wo der Einzelhandel um 15,1 Prozent abstürzte.