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Rätsel um Mehrfachmord in Ungarn

Die kürzliche Ermordung mehrerer Menschen in Ungarn gibt den Ermittlern Rätsel auf. Wie nach dem Auffinden der lebendig begrabenen Opfer in einem Waldstück des Budapester Stadtteils Csepel bekannt wurde, steht bislang ein Mazedonier im Verdacht, die Morde begangen zu haben. Wie es in Medienberichten hieß, soll er den Mitarbeitern des Nationalen Ermittlungsbüros einen Deal vorgeschlagen haben. Danach soll er ihnen den Ort gezeigt haben, an denen vier mit einem Seil gewürgte Menschen vergraben waren. Am Donnerstag, als die Leichen entdeckt wurden, kursierten zunächst unterschiedliche Zahlen von Toten in der Öffentlichkeit. Die Opfer sollen kniend vergraben worden sein.

Das Nationale Ermittlungsbüro teilte in einem knappen Kommunique lediglich mit, dass es wegen Mordes ermittelt. Seine Mitarbeiter hätten in einem Waldgebiet des XXI. vier Leichname aus der Erde geholt. Die genauen Todesumstände würden untersucht. Unter Berufung auf ermittlungstaktische Gründe würden weitere Details nicht bekanntgegeben.

Völlig unklar ist den Medienberichten zufolge bisher, ob der Mazedonier selbst der Mörder ist oder in welchem Zusammenhang er mit der Tat steht. Obdachlose, die ihre Elendsquartiere in der Nähe des Fundortes haben, sollen ebenfalls in die Tat verwickelt sein. Es wird vermutet, dass sie bei den Morden geholfen haben. Ein Mann aus Siebenbürgen, der ebenfalls getötet werden sollte, hatte sich befreien und die Polizei benachrichtigen können. Er begab sich unter die Obhut der Baptisten.