Auch mit Mustafi sieglos: Schalke unterliegt Leipzig

Neue Spieler, alte Probleme – auch das Debüt des einstigen Fußball-Weltmeisters Shkodran Mustafi hat dem FC Schalke nicht die erhoffte Trendwende beschert.

Beim 0:3 (0:1) gegen RB Leipzig musste der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Klassenverbleib hinnehmen. Nach der bereits 14. Saisonniederlage bleibt der Revierclub mit üppigen neun Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz in fast aussichtsloser Lage.

In der leeren Veltins-Arena besiegelten die Leipziger Torschützen Nordi Mukiele (45.+3), Marcel Sabitzer (73.) und Willi Orban (87.) die verdiente Niederlage der Königsblauen, die trotz ihrer vier Winter-Transfers zu wenig Fortschritte machen. Dagegen festigten die Gäste den zweiten Rang und wahrten den Sieben-Punkte-Rückstand auf Spitzenreiter FC Bayern.

Wie groß die königsblaue Not ist, offenbarte die Maßnahme von Trainer Christian Gross, Abwehrspieler Mustafi auch ohne gemeinsames Training mit seinem neuen Team in die Startelf zu beordern. Erst am Morgen vor der Partie war die Quarantäne des FC Arsenal-Zugangs vom Gesundheitsamt in Gelsenkirchen aufgehoben worden. «Wir haben nicht viel Zeit. Wir brauchen Zählbares. Ich habe mich für diese Maßnahme entschieden und bin überzeugt, er tut der Mannschaft gut», sagte Gross vor der Partie bei Sky.

Die Verstärkung in der Schalker Innenverteidigung war auch dringend nötig. Denn die Leipziger übernahmen von Beginn an die Regie und drängten die Schalker in die eigene Hälfte. So musste Torhüter Ralf Fährmann in der 10. Minute einen wuchtigen Schuss von Dani Olmo aus zehn Metern abwehren. Doch Mustafi trug als eifriger Zweikämpfer zunächst dazu bei, dass die Schalker Defensive dem Druck zumindest in der ersten halben Stunde standhielt.

Der große Aufwand, das schnelle Passspiel der Gäste zu unterbinden, nahm den Schalkern aber jeglichen Offensivdrang. Lange Zeit blieb Peter Gulacsi beschäftigungslos, ehe Mark Uth den RB-Keeper mit einem Schuss aus 20 Metern zu einer Parade zwang. Dass Uth wenig später verletzt ausgewechselt werden musste, schwächte das Schalker Angriffsspiel zusätzlich.

Zudem gab es kurz vor der Pause einen weiteren Rückschlag zu verkraften. Nach Ecke von Christopher Nkunku setzte sich Mukiele im Kopfballduell gegen Mustafi durch und sorgte aus sechs Metern für das 300. Bundesliga-Tor der Leipziger. Der 20. Gegentreffer der Schalker nach einem Standard machte den Schalkern wenig Mut für die zweite Hälfte.

Dementsprechend verhalten traten sie nach Wiederanpfiff auf. Die klar bessere Mannschaft waren die Leipziger, die aber mehrere Chancen zur frühen Vorentscheidung verpassten. Alexander Sörloth (47.) und Nkunku (51.) scheiterten an Fährmann. Am Ende wurden die Gäste jedoch doch noch für ihre starke zweite Halbzeit belohnt. Nach Zuspiel von Angelino erhöhte Sabitzer mit einem Flachschuss aus 15 Metern zum 2:0. Der Kopfballtreffer von Orban drei Minuten vor dem Ende rundete die souveräne Vorstellung ab.

Neue Spieler, alte Probleme – auch das Debüt des einstigen Fußball-Weltmeisters Shkodran Mustafi hat dem FC Schalke nicht die erhoffte Trendwende beschert.

Beim 0:3 (0:1) gegen RB Leipzig musste der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Klassenverbleib hinnehmen. Nach der bereits 14. Saisonniederlage bleibt der Revierclub mit üppigen neun Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz in fast aussichtsloser Lage.

In der leeren Veltins-Arena besiegelten die Leipziger Torschützen Nordi Mukiele (45.+3), Marcel Sabitzer (73.) und Willi Orban (87.) die verdiente Niederlage der Königsblauen, die trotz ihrer vier Winter-Transfers zu wenig Fortschritte machen. Dagegen festigten die Gäste den zweiten Rang und wahrten den Sieben-Punkte-Rückstand auf Spitzenreiter FC Bayern.

Wie groß die königsblaue Not ist, offenbarte die Maßnahme von Trainer Christian Gross, Abwehrspieler Mustafi auch ohne gemeinsames Training mit seinem neuen Team in die Startelf zu beordern. Erst am Morgen vor der Partie war die Quarantäne des FC Arsenal-Zugangs vom Gesundheitsamt in Gelsenkirchen aufgehoben worden. «Wir haben nicht viel Zeit. Wir brauchen Zählbares. Ich habe mich für diese Maßnahme entschieden und bin überzeugt, er tut der Mannschaft gut», sagte Gross vor der Partie bei Sky.

Die Verstärkung in der Schalker Innenverteidigung war auch dringend nötig. Denn die Leipziger übernahmen von Beginn an die Regie und drängten die Schalker in die eigene Hälfte. So musste Torhüter Ralf Fährmann in der 10. Minute einen wuchtigen Schuss von Dani Olmo aus zehn Metern abwehren. Doch Mustafi trug als eifriger Zweikämpfer zunächst dazu bei, dass die Schalker Defensive dem Druck zumindest in der ersten halben Stunde standhielt.

Der große Aufwand, das schnelle Passspiel der Gäste zu unterbinden, nahm den Schalkern aber jeglichen Offensivdrang. Lange Zeit blieb Peter Gulacsi beschäftigungslos, ehe Mark Uth den RB-Keeper mit einem Schuss aus 20 Metern zu einer Parade zwang. Dass Uth wenig später verletzt ausgewechselt werden musste, schwächte das Schalker Angriffsspiel zusätzlich.

Zudem gab es kurz vor der Pause einen weiteren Rückschlag zu verkraften. Nach Ecke von Christopher Nkunku setzte sich Mukiele im Kopfballduell gegen Mustafi durch und sorgte aus sechs Metern für das 300. Bundesliga-Tor der Leipziger. Der 20. Gegentreffer der Schalker nach einem Standard machte den Schalkern wenig Mut für die zweite Hälfte.

Dementsprechend verhalten traten sie nach Wiederanpfiff auf. Die klar bessere Mannschaft waren die Leipziger, die aber mehrere Chancen zur frühen Vorentscheidung verpassten. Alexander Sörloth (47.) und Nkunku (51.) scheiterten an Fährmann. Am Ende wurden die Gäste jedoch doch noch für ihre starke zweite Halbzeit belohnt. Nach Zuspiel von Angelino erhöhte Sabitzer mit einem Flachschuss aus 15 Metern zum 2:0. Der Kopfballtreffer von Orban drei Minuten vor dem Ende rundete die souveräne Vorstellung ab.

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