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Schutz vor Einbrüchen im Winter

Im Winter ist wieder Hochsaison für Diebe! In der Dämmerung fällt es Einbrechern leichter, zu erkennen, ob sich Personen in Haus oder Wohnung befinden, deshalb sind sie in den kürzeren Tagen besonders umtriebig. Entgegen landläufiger Meinung kommen die Täter nicht nachts, sondern tagsüber oder am frühen Abend, wenn für gewöhnlich niemand zu Hause ist.

Vor allem an den Wochenenden ist das Risiko groß, dass Diebe sich an fremdem Hab und Gut zu schaffen machen. Am Ortsrand gelegene, ebenerdige Wohnungen oder Wohnhäuser sind am häufigsten betroffen. Meistens lassen die Diebe leicht abtransportierbare Wertegegenstände wie Schmuck, Bargeld oder Handys mitgehen. Statistisch gesehen passiert so alle vier Minuten in Deutschland ein Einbruch-Diebstahl.

Zu den größten Schwachstellen im Haus zählen unabgeschlossene Türen und ungesicherte oder angeklappte Fenster sowie Balkon- und Terrassentüren. Diese und andere Schwachstellen zu sichern, ist zunächst der beste Schutz vor Einbrüchen. Viel Aufmerksamkeit sollte man dabei der Gebäuderückseite widmen, denn diese nehmen Diebe gern als erstes in Angriff.

Wichtig ist das auch, weil Hausratversicherungen Zahlungen verweigern, wenn Bewohner selbst zum Teil schuld daran waren, dass Fremde in ihr Zuhause eindringen konnten. Werden Türen bei Verlassen des Hauses nur zugezogen, Fenster oder Balkontür gekippt gelassen, im Keller nicht mehr als ein einfaches Vorhängeschluss genutzt und die Katzenklappe offen gelassen, handelt der Versicherer grob fahrlässig. Dann verfällt der Anspruch auf Schadensersatz im Falle eines materiellen Schadens durch Diebstahl. Schadensausgleich erfolgt nur, wenn erstens das Schloss gesichert ist und zweitens es den Dieben dem Hindernis entsprechend noch dazu Kraft kostet, das Schloss zu knacken. Schlösser sollten daher auf Verschleiß kontrolliert und regelmäßig gewechselt werden.

Tipps für den Einbruchsschutz

Die Gefahr sollte nicht unterschätzt werden – nicht selten verursachen Einbrüche Millionenschäden. Dass vor dem Hinausgehen alle Zu- und Ausgänge zu kontrollieren und mehrfach abzuschließen sind, und sei es auch nur für kurze Zeit, dürfte hinreichend klar sein. Was aber können Bewohner zusätzlich tun, um ihr Eigentum zu bewahren?

  • Über ein Drittel aller Einbrüche kommen nicht über das Versuchsstadium hinaus. Der Einbau von geprüfter Sicherheitstechnik kann an den Schwachstellen dazu beitragen, denn gut gesicherte Türen und Fenster aufzuhebeln, kostet den Täter Zeit und verursacht Lärm. Bei mechanischen sicherungstechnischen Einrichtungen geht es darum, es den Einbrechern so schwer wie möglich zu machen, ins Gebäude zu gelangen. Dabei sind nur wenige Investitionen nötig, um sich gegen Einbrecher besser zu schützen. Ein guter Einbruchsschutz sind zum Beispiel abschließbare Griffe, Verriegelungen oder kippsichere Scharniere an den Fenstern, die schon für wenig Geld zu haben sind. Viele Vorteile bietet außerdem ein Doppelzylinderschloss mit beidseitiger Schließung; eine Kettenfunktion an der Tür sollte grundsätzlich vorhanden sein. Hartholz, Schieberriegel und Schloss sind eine gute Einbruchsicherung an der Innenseite von Nebeneingangs- oder Kellertüren.
  • Eine Alarmanlage ist nicht unbedingt erforderlich, zumal Einbrecher sie auch selbst ausschalten können. Das Haus sollte jedoch bewohnt wirken, die Nutzung einer Zeitschaltuhr für die Beleuchtung kann deshalb sinnvoll sein. Die Installation von Bewegungsmelder, die an die Außenbeleuchtung gekoppelt sind, können Einbrecher außerdem abschrecken. Rollbalken oder Außenjalousien an Fenstern und Türen erwecken abends und in der Nacht den Eindruck, dass jemand zuhause ist.
  • Wertgegenstände sollten sicher und getrennt voneinander im Haus aufbewahrt werden.
  • Aufmerksame Nachbarn sind noch immer der beste Einbruchsschutz. Eine gute Nachbarschaftspflege ist Gold wert und kann Einbruchsdelikten vorbeugen. Nach dem Motto „Einer für alle, alle für einen“ sollte man gegenseitig auf verdächtige Vorfälle und Personen achten.

Sicherheitstechnik in Fenster und Türen sind idealer Rundumschutz

Wer über einen Fenster- und Türenaustausch im Zuge einer Sanierung nachdenkt, hat die Möglichkeit bereits beim Kauf von Fenster und Türen und der späteren Montage auf die Erfüllung von Sicherheitsfunktionen zu achten. Neuffer Fenster + Türen GmbH, der Betreiber von Fensterversand.com, gibt den Tipp, einbruchhemmende Fenster an die jeweiligen Sicherheitsbedürfnisse anzupassen: „Der Schutz des eigenen Eigentums und das gute Gefühl, nachts bei sicher verschlossenen Fenstern und Türen behaglich und ruhig schlafen zu können, ist den meisten unserer Kunden sehr wichtig. Denn Sicherheit ist ein Urbedürfnis des Menschen. Beginnend mit der Basissicherheit, die schon einen sehr guten Sicherheitsstandard bietet, lassen sich über zusätzliche Verriegelungspunkte die jeweiligen Fenster nach den Widerstandsklassen WK 1 oder WK 2 hochrüsten, wobei bei WK 2 umlaufend angeordnete Verschlüsse dafür sorgen, dass das Fenster nicht ausgehebelt werden kann.“

Die Widerstandsklassen orientieren sich an der Professionalität des Einbrechers und bieten den passenden Schutz für jeden Risiko-Bereich. Die Schutzklassen 1–2 stehen für durchwurfhemmende Fenster, die gewaltvollen Angriffen standhalten. Ab WK 4 gelten die Fenster als durchbruchhemmend – Einbrecher haben hier selbst bei Einsatz von Schleif-, Säge-, Stemm- und Bohrwerkzeugen keine Chance, in den Wohnraum einzudringen. „Wenn weitere Informationen rund um Fenster für das neue Zuhause oder den Austausch benötigt werden, bieten wir neben Informationen in unserem Onlineshop auch eine kostenlose Beratung an“, so die Fachmänner weiter. Gerade weil man das Ausmaß der benötigten Sicherheit oft selbst nicht gut genug einzuschätzen weiß, bereitet eine solche Beratung auf alle Fälle vor.