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Polizei in Ungarn mahnt zur Vorsicht

In der Vorweihnachtszeit kommt es auch in Ungarn verstärkt zu gut vorbereiteten Einbrüchen und Diebstählen. Die Täter beobachten Häuser und Wohnungen und dringen meist unbemerkt dort ein, wenn die Inhaber unterwegs sind. Deshalb sollten Nachbarn besser aufeinander achten und fremde Personen im Umfeld der Wohnungen im Auge behalten.

Vorsicht sollten die Wohnungsinhaber auch an der Tür klingelnden mobilen Verkäufern, Spendensammlern und angeblichen Mitarbeitern von Kommunalwerken, Behörden gegenüber walten lassen. Unbekannte Menschen mit oder ohne Kinder, die Übelkeit vortäuschen, Mitleid erregen und um Wasser oder Hilfe bitten, sollten mit gebotener Vorsicht behandelt werden. Oftmals verbirgt sich hinter den Anliegen die Absicht, in die Wohnung einzudringen, um dort unbemerkt Wertgegenstände mitgehen zu lassen.

Die Polizei rät auf ihrer Homepage zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen:

– lassen Sie sich von Mitarbeitern öffentlicher Einrichtungen den Dienstausweis mit Foto zeigen, kontrollieren Sie diesen
– zahlen Sie nach Möglichkeit nicht in bar, sondern lassen Sie sich Zahlscheine geben
– öffnen Sie Fremden die Tür stets nur einen Spalt
– lassen Sie unangemeldete Besucher nicht in die Wohnung
– Wertgegenstände sollten nicht frei zugänglich in der Wohnung liegen, schließen Sie sie ein
– fertigen Sie eine Liste mit Fotos und genauer Beschreibung Ihrer Wertgegenstände an, notieren Sie besondere Kennzeichen
– bewahren Sie zu Hause keine größeren Summen an Bargeld auf
– pflegen Sie gute Kontakte zu den Nachbarn und achten Sie aufeinander
– erzählen Sie Fremden nicht, wie Ihre Lebensumstände sind und wann Sie allein sind.

Bei Gefahr rufen Sie die Polizei oder die Nummer 112 an. Die Notrufnummer ist kostenlos, die diensthabenden Mitarbeiter sprechen auch Fremdsprachen.