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Schwarzarbeit in Veszprém aufgedeckt

In der Megyei Varroda von Veszprém haben ausschließlich Schwarzarbeiter gearbeitet. Das teilte die Bezirksdirektion des Finanzamtes NAV der Presse gegenüber mit.

Im April 2014 hat es in der Textilfabrik eine unerwartete Kontrolle des Finanzamtes gegeben. Dabei stellten die Kontrolleure schon bei ihrem Eintreffen fest, dass noch nicht einmal ein Firmenschild auf die Anwesenheit der Wirtschaftsgesellschaft hinweist. Am Firmensitz der Gesellschaft waren sieben Frauen damit beschäftigt, Bettwäsche zu nähen und Handtücher zu besticken. Die Kontrolleure stellten fest, dass die Frauen nicht angemeldet waren, obwohl mehrere von ihnen schon seit Monaten dort arbeiten.

Die Näherei wird von einer GmbH betrieben, die nun mit einem empfindlichen Versäumnisbußgeld, gepaart mit Bußgeldern wegen weiterer Verstöße zu rechnen hat, so das Finanzamt. Die Strafen für Schwarzarbeit belaufen sich in diesem Fall auf bis zu 1 Million Forint (etwa 3300 Euro) pro beschäftigter Person.

Beobachtern des ungarischen Marktes zufolge ist die Schwarzarbeit angesichts der extrem hohen Lohnnebenkosten und der steigenden Armut der Menschen entgegen anders lautender Pläne der Regierung in den letzten Jahren wieder stark angestiegen. Das Finanzamt plant deshalb verstärkte Kontrollen.