Schlammcocktail, Algenfröccs und Algeneis am Balatonufer

In diesem Jahr organisiert Freebalaton zwischen August und Oktober die ökologische Eröffnungsveranstaltung der Kulturhauptstadt Europas Veszprém-Balaton 2023. Die erste Veranstaltung im Rahmen der ökologisch-kulturellen Programmreihe findet am 14. August 2021 in Balatonfenyves statt – berichtet das Reiseportal turizmus.com.



Der Balaton ist eine natürliche Ressource, die für alle Ungarn und Gäste von großem Wert ist. Seine große Beliebtheit ist auch eine Folge seines empfindlichen ökologischen Gleichgewichts. Seine Unversehrtheit zu bewahren, liegt in unser aller Verantwortung – darauf macht die kreative Strandaktion von Freebalaton am 14. August am Nagystrand in Balatonfenyves aufmerksam, mit Vorträgen zu Fragen der Ökologie und Wasserqualität und balatonspezifischen Erfrischungen wie Schlammcocktail und Algeneis.

Auf die C:N:P-Barstrandaktion am 14. August werden im Herbst zwei weitere Veranstaltungen folgen: eine Angel- und eine Sportveranstaltung, um das Bewusstsein für die ökologischen Bedürfnisse und Herausforderungen des Plattensees und seiner Region zu schärfen.

Eines der Hauptthemen der Kulturhauptstadt Europas Veszprém-Balaton 2023 ist das Balaton-Ökologie-Programm, das sich mit den ökologischen Fragen der Region befasst, mit der Frage, wie Kultur und Ökologie im regionalen Kontext zusammenhängen, und mit der Frage, welche regionalen ökologischen Herausforderungen im Kontext des globalen Systems notwendig sind und angegangen werden sollten.

Die Veranstaltung am 14. August ist kostenlos. Das Programm zielt darauf ab, Anwohner, Touristen und Entscheidungsträger in die Gestaltung einer nachhaltigen „Balaton-Zukunft“ einzubeziehen. Neben Essen, Trinken und Strandprogramm wird die Veranstaltung auch Gelegenheit bieten, über damit verbundene ökologische Prozesse und Zusammenhänge zu diskutieren.

Freebalaton, eine Initiative von Anthropologen, Künstlern und Umweltschützern, gab sein Debüt bei der 51. Blaues Band Segelregatta, bei der ein Segelboot aus dem Jahr 1934, Hannibal, mit einem Schilfrohrschornstein ausgestattet, als visuelle Plattform für die Initiative diente. Die ökologischen Kunstprojekte der Initiative schärfen das Bewusstsein für die ökologischen Bedürfnisse und Herausforderungen des Plattensees und der Region sowie für die Notwendigkeit eines Umdenkens.