Ungarn und China unterzeichnen Abkommen über grüne und digitale Wirtschaft

Wie das Ministerium für Innovation und Technologie am Freitag mitteilte, haben der ungarische Minister für Innovation und Technologie, László Palkovics, und der chinesische Handelsminister Wang Wentao eine Absichtserklärung über die Zusammenarbeit zur Beschleunigung des Übergangs zu einer digitalen Wirtschaft und zur Förderung grüner Entwicklungen unterzeichnet – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



China hat die Unterzeichnung ähnlicher Abkommen mit 50 Ländern initiiert, nachdem auf dem China-CEE-Gipfel im Februar ein Konsens über die Ausweitung der Zusammenarbeit in den Bereichen digitale und grüne Wirtschaft erzielt worden war. Ungarn war das erste Land, das Absichtserklärungen für beide Bereiche unterzeichnete. Im Rahmen der Vereinbarungen werden beide Seiten zusammenarbeiten, um den digitalen Wandel in allen Wirtschaftszweigen zu beschleunigen, und zwar durch die Einführung neuer Geschäftsformen und -modelle, digitaler Kompetenzen in der Bildung und digitaler Technologien in der Innovation.

Auch in den Bereichen grüne Wirtschaft und saubere Energie soll eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit aufgebaut und vertieft werden, die mit sektoralen Strategien und Politiken verzahnt ist und grüne Entwicklungen vorantreibt. Palkovics sagte, Ungarn könne sich zu einem Logistik- und Vertriebszentrum in Mitteleuropa entwickeln, wenn es an einem größeren Anteil des Handelsvolumens zwischen Asien und Westeuropa teilhaben könne. Er wies darauf hin, dass hundert Containerzüge aus China in Záhony an der ungarischen Ostgrenze eingetroffen seien, während die Arbeiten zur Modernisierung der Eisenbahnstrecke Budapest-Belgrad, die Teil eines Korridors für chinesische Waren nach Westeuropa werden soll, begonnen hätten. „Die Zukunft der Wirtschaft auf der ganzen Welt ist Hightech und grün“, sagte Palkovics.