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Mückenschutz am Balaton begonnen

In der Nähe von Siófok stieg am 1. Mai vom Flugplatz Papkutapuszta in diesem Jahr das erste Flugzeug zum Mückenschutz am Balaton auf. Der Balatonverband hatte als Koordinator des jährlichen Mückenschutzes in der Region am 30. April der Presse gegenüber angekündigt, dass noch in dieser Woche, aber bis spätestens 5. Mai mit dem dringend notwendigen Schutz gegen Stechmücken begonnen werden muss.



Der Geschäftsführer der AeroMedia Kft, László Bódis, berichtete, dass seine Firma nach der Klärung einiger offener Fragen in diesem Jahr wieder die ihr übertragene Spezialaufgabe übernommen habe. „Zuletzt war noch eine entsprechende Wetterlage abzuwarten, um möglichst wirksame Einsätze fliegen zu können.“

Für die Flüge werden speziell ausgestattete Maschinen des Typs PA-36 verwendet. Sie bringen im ganzen Frühjahr und den Sommer über in mehreren, von einer Expertenkommission klar vorgegebenen Etappen auf 1200 Hektar Fläche am Nord- und Südufer des Balaton biologische und chemische Mittel zur Bekämpfung der Stechmücken aus.

Der Vorsitzende des Balatonverbandes BSZ, Balázs Balassa, sagte Ende April ungarischen Medien gegenüber, dass noch keine Regierungsverordnung zur Klärung der Finanzierung des Balaton Mückenschutzes verabschiedet wurde und deshalb nachwievor unklar ist, ob die Regierung die zugesagten 50% der Kosten wieder übernehmen wird.

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„Der Beginn der Arbeiten duldet aber keinen Aufschub mehr, so dass wir den Mückenschutz schnellstmöglich beginnen müssen.“ Für die Erstfinanzierung wurden die von den Selbstverwaltungen des Balaton bereits eingezahlten Gelder zur Deckung von 50% der Kosten verwendet. Diese Gelder sind etwa bis Ende Juni ausreichend. Bis dahin muss die Frage der weiteren Finanzierung geklärt sein, denn für einen wirkungsvollen Mückenschutz sind insgesamt 6-7 Einsätze rund um den Plattensee notwendig, so Balassa.