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Fünf Dinge, die man in Budapest gemacht haben muss

Budapest ist die Perle Ungars, sowie die größte Stadt des Landes. Rund 17% der Bevölkerung leben in der Hauptstadt, welche sich zu einer der angesagtesten Metropolen Europas gemausert hat.

Die wohl bekannteste Brücke in Budapest: die Kettenbrücke.
Die wohl bekannteste Brücke in Budapest: die Kettenbrücke.

Die Donau und die atemberaubenden, historischen Bauten, in deren Architektur man die Geschichte der Stadt nachverfolgen kann, zieren die Ufer und hauchen der Stadt einen einzigartigen Charme ein. Zehn Brücken, darunter die weltbekannte Kettenbrücke, sind über den Fluss gespannt und verbinden die Stadtteile Buda und Pest. Auf einem Hügel in Buda thront der Burgpalast. Das eher flache Pest besticht mit Sehenswürdigkeiten, wie dem Parlament und der St.-Stephans-Basilika.

Budapest ist die perfekte Destination für eine Kurzreise oder einen Wochenendtrip. Durch die preisgünstigen Unterkünfte, das gute Essen, die tolle Sehenswürdigkeiten, die charmanten Cafés, das kunterbunte Nachleben sowie dem derzeitigen Trend zu Kurzurlauben, erfreut sich die Metropole wachsender Beliebtheit. Laut einer Studie von Marco Polo stieg die Anzahl der internationalen Touristenankünfte mit 30 Millionen Besuchern im letzten Jahr um 4,8% an. Die Stadt ist hip, multikulturell, originell als auch historisch und beginnt mit jedem Jahr mehr zu glänzen. Kein Wunder, dass man Budapest auch als “Paris des Ostens” bezeichnet.

Um die Zeit in diesem Schmuckstück so gut wie möglich zu nutzen, finden Sie hier alle Hotspots der Stadt, welche Sie auf keinen Fall verpassen sollten:

Historische Bauten besichtigen

Das Reiseunternehmen TravelBird weiß, dass die vielen historischen Sehenswürdigkeiten Budapest zu einer der zehn meistbesuchten Metropolen Europas machen. Dazu gehört die gewaltige Kettenbrücke, welche 1849 gebaut wurde und einen großen Teil zum Verschmelzen von Buda und Pest beitrug. Ebenso dazu zählt das beeindruckende Gebäude des Parlaments. Mit imposanten Außmaßen von 298m Breite und 96m Höhe, sowie knapp 700 Räumen repräsentiert es Ungarns Nationalbewusstsein. Auch die größte Kirche Budapests, die St.-Stephans-Basilika, wird gerne besichtigt. Insbesondere, weil es hier eine wunderschöne, mosaikbedeckte Kuppel zu sehen gibt, weshalb die Kirche auch zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde.

Ebenfalls auf Pester Seite befindet sich die größte Synagoge Europas, deren 40 Meter hohen Türme, seit 1859, in den ungarischen Himmel ragen.

Hoch hinaus geht es auch auf der anderen Seite der Donau. Auf 180m über dem Meeresspiegel, thront hier der Burgpalast, der ehemalige Königspalast und das größte Gebäude Ungarns, nebst der ungarischen Nationalgalerie. Auch die Matthiaskirche und die Fischereibastei, eine dekorative Anlage mit Türmen, Arkaden und Fenstern, sind hier zu finden. Von der Bastei kann man einen herrlichen und unvergleichbaren Panoramablick über die Stadt genießen.

Der Burgpalast: der ehemalige Königspalast und das größte Gebäude Ungarns.
Der Burgpalast: der ehemalige Königspalast und das größte Gebäude Ungarns.

Shopping und Staunen auf Budapests Prachtstraßen

Die „Champs-Élysées” von Budapest ist die, drei Kilometer lange, Andrássy ùt. Sie führt vom Stadtkern bishin zum Heldenplatz. Im ersten Abschnitt befinden sich mehrstöckige Wohn- und Geschäftshäuser. Anschließend trifft man auf herrschaftliche Bauten, wie die Staatsoper. Übergehend in eine breite Alle, befinden sich, im letzten Abschnitt der Straße, beeindruckende Villen und schicke Edelboutiquen, neben grünen, parkähnlichen Gartenanlagen. Am Ende läuft man gradewegs auf den Heldenplatz zu, auf welchem sich das Milleniumsdenkmal befindet als auch ein halbkreisförmiges Säulenportal, geschmückt mit vierzehn Statuen. Davon stellen sieben Personen, die für die Unabhängigkeit Ungarns kämpften dar und die anderen sieben repräsentieren die ehemaligen Könige des Landes. Sehr imposant!

Zurück in die Stadt kann man sich mit der U-Bahn begeben, welche, gleich nach der Londoner Underground die älteste elektrische U-Bahn der Welt ist. Die Bahn und die Andrássy ùt gehören beide zum UNESCO Weltkulturerbe.

Wieder in der Stadt angekommen, kann man in der Váci utca auf Schnäppchenjagd gehen. Die älteste und berühmteste Shopping- und Flaniermeile verläuft parallel zur Donau und läd zum Schaufensterbummeln ein.

Abends kann dann in einer der vielen Ruinenbars oder in den Hackeschen Höfen Budapests ein Cocktail geschlürft und getanzt werden, denn auch als Partymetropole, hat sich die ungarischen Hauptstadt einen Namen gemacht.

Im Grünen Energie tanken

Nach einer durchtanzten Nacht, ist am nächsten Tag Zeit für etwas Entspannung und auch das ist in Budapest gut möglich, denn rund 15% der Stadtfläche, sind Grünanlagen. Neben dem Stadtwäldchen, welches sich hinter dem Heldenplatz erstreckt, ist vor allem die Margareteninsel ein beliebtes Naherholungsgebiet. Benannt nach der Tochter von König Béla IV, liegt die Insel, wie ein Boot, in der Donau. Auf einem 2,5km langen und 500m breiten Naturareal kann gejoggt, gepicknickt oder einfach nur gefaulenzt werden. Sehr beliebt bei den Budapestern!

Grad im Sommer finden in den Grünanlagen zudem regelmäßige Open-Air-Veranstaltungen statt.

Kulinarische Hochgenüsse erleben

Ein weiteres Highlight, welches auf keinem Budapest-Trip vergessen werden sollte, ist die sehr gute und deftige ungarische Küche. Unbedingt probieren sollte man “Lángos”. Dies ist eine sehr günstige Zwischenmahlzeit aus Hefeteig, welcher in Fett und Knoblauchöl ausgebacken und dann klassisch mit Sauerrahm und Käse belegt serviert wird. Auch ein Muss ist das verkosten eines Teller Gulaschs- möglichst mit Paprikapulver verfeinert, eines der meist genutzten Gewürze Ungarns.

Zum Nachtisch sollte man sich anschließend ein “Kürtőskalács”, an einem der Straßenstände, schmecken lassen. Dabei handelt es sich um eine Art Baumkuchen, welcher, ähnlich wie ein Stockbrot, dünn aufgerollt und über Feuer gebacken sowie mit Puderzucker bestreut wird. Einfach kostlich!

Alternativ gibt es auch die Möglichkeit eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen, in einem der urigen Kaffeehäuser, zu schnabulieren. Wo sich einst Literaten und Dichter trafen, fühlt man sich heute wie in eine andere Zeit versetzt. Insbesondere das Café New York ist zu empfehlen.

Wem das noch nicht genug Kulinarik ist, kann die Zentrale Markthalle besuchen, laut Lufthansa ein Geheimtipp. In diesem riesigen, bahnhofsähnlichen Gebäude werden schon seit 1897 Nahrungsmittel, Textilien und Souvenirs verkauft.

Badespaß in den heißen Quellen der Stadt

Ein Muss bei jedem Budapest Besuch ist zudem das Eintauchen in eines der 15 Heilbäder. Die Deutsche Bahn weiß, dass mit 120 heißen Quellen und 118 Brunnen, welche täglich 70 Millionen Liter heißes und mineralreiches Wasser in die Becken pumpen, Budapest seit 1934 auch als Badestadt bezeichnet wird. Schon die Römer erkannten die heilende und entspannende Wirkung der Quellen, weshalb es bis heute alte, wunderschöne Bäder in der Stadt gibt. Die beliebtesten sind wohl das Széchenyi-Heilbad, sowie das Gellért-Bad. Hier treffen eine zauberhafte Architektur und Entspannung aufeinander, denn die Bäder sind, bis heute, ein fester Bestandteil des ungarischen Lebens. Man muss das Flair dort selbst erlebt haben, um es zu verstehen.