Das Kis-Balaton-Haus feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Die Teilnehmer der Jubiläumsfeier, die am Mittwoch in Zalavár stattfand, gedachten gleichzeitig auch dem Weltseetag, der gemäß einem Beschluss der Generalversammlung der Vereinten Nationen erstmals am 27. August 2025 begangen wird – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.
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Tamás Rentz, stellvertretender Staatssekretär für Wasserwirtschaft im Energieministerium, erklärte in seiner Festrede, dass das Kis-Balaton-Haus viel mehr sei als ein Besucherzentrum, eine Ausstellungshalle oder eine Fahrradverleihstation. „Es ist ein Symbol für die Beziehung zwischen Wasser und Mensch, Wasser und Natur, das eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft schlägt und den Menschen mit der Natur, das ingenieurtechnische Denken mit den natürlichen Systemen verbindet“, sagte er.
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Er betonte, dass das Grundkonzept des in diesem Jahr 40-jährigen Kis-Balaton-Wasserschutzsystems (KBVR) mit den Ingenieuren der Wasserwirtschaftsbehörde Westtransdanubien zusammenhängt. Er erinnerte daran, dass sich die Wasserqualität des Balatons seit den 1960er Jahren zunehmend verschlechtert habe, was die Fachleute dazu veranlasste, eine Lösung für das Problem zu finden. In der 1979 verabschiedeten Änderung des Wasserwirtschafts-Entwicklungsprogramms für den Balaton unterstützte der Staat neben mehreren Investitionen zur Verbesserung der Wasserqualität auch die Umsetzung des KBVR. Das Wesentliche dieses Systems besteht darin, dass es die aus dem Einzugsgebiet der Zala kommenden Schwebstoffe und Nährstoffe als natürliches Filterfeld im Speicher zurückhält und verarbeitet, erklärte er.
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Tamás Rentz stellte vor, dass das KBVR auf der Grundlage von jahrzehntelangen Überwachungsdaten durchschnittlich 90 Prozent der aus dem Wassereinzugsgebiet kommenden Schwebstoffe, 40 Prozent des Phosphors und 60 Prozent des Stickstoffs zurückhält. Neben seiner Effizienz und seiner Rolle beim Schutz der Wasserqualität sei auch seine Rolle beim Naturschutz nicht weniger wichtig, betonte er. Er wies auch darauf hin, dass diese Landschaft in Zala nicht nur reich an Wasserressourcen und Naturwerten ist, sondern auch über ein reiches historisches und kulturelles Erbe verfügt. Er erwähnte unter anderem die tausendjährige Geschichte von Zalavár, die hier gegründete Abtei von Zalavár sowie das Andenken an Cirill und Metód, das das Kis-Balaton-Haus präsentieren soll.
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