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Aufgrund des Klimawandels muss im Weinbau experimentiert werden

Man muss sich an den Klimawandel anpassen, mit der gebotenen Vorsicht gegen invasive Arten vorgehen und 10 bis 15 Jahre im Voraus denken – so fasste der ehemalige Präsident der Republik, János Áder, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung „Blauer Planet“ für Klimaschutz, und die Winzerin Beáta Pühra Nyulné die Herausforderungen für die Weinwirtschaft in der neuesten Folge des Podcasts „Blauer Planet“ zusammen, die am Montag veröffentlicht wurde und auf dem Videoportal YouTube verfügbar ist – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

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Die Leiterin der Nyakas Pince, die zuvor zur Winzerin des Jahres gewählt worden war, betonte: Das Wetter ist extrem, es gibt Niederschlagsmangel und Dürre. Deshalb müsse jeder auf seinem eigenen Gebiet kleine Versuchsflächen anlegen, da es sehr oft vorkomme, dass eine Methode in einem Weinbaugebiet oder Weingut funktioniere, in einem anderen jedoch nicht. Sie erklärte, dass die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge im Weinbaugebiet Etyek-Buda normalerweise 450-600 Millimeter beträgt, dieses Jahr jedoch nur 220 Millimeter gefallen sind, was sehr wenig ist.

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Sie betonte, dass alles getan werden muss, um das gesamte Wasser zu speichern. Als Beispiel nannte sie, dass jede zweite Reihe begrünt ist oder eine Mischung verwendet wird, die das Wasser zurückhält. Sie merkte an, dass das Ausbringen von Algen auf nicht begrünten Flächen das Austrocknen des Bodens verhindert.

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János Áder warf ein, dass bei 200 Millimetern Niederschlag statt 400 bis 600 Millimetern die oberste Schicht zwar durchtränkt werden könne, aber darunter in 1 bis 1,5 Metern Tiefe nicht mehr genügend Wasser vorhanden sei. In Bezug auf die goldgelbe Verfärbung der Trauben sagte die Winzerin, dass das Thema ihrer Meinung nach „von den Medien aufgebauscht” worden sei. Ihren Worten zufolge gibt es beispielsweise in Zala in mehreren Gebieten sehr große Probleme, aber wer die Infektion bemerkt hat, hat die betroffenen Reben gefällt. Die Winzerin betonte die Bedeutung der Vorbeugung und hob unter den Schutzmaßnahmen die Aufmerksamkeit und das Sprühen hervor. János Áder fasste den Kern des Gesagten so zusammen, dass das Problem nicht so groß sei wie bei der Reblausplage.

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Beáta Pühra Nyulné sprach auch darüber, dass man in der Weinbau- und Weinherstellung nicht stehen bleiben dürfe. Sie stellte klar, dass die Qualität auf jeden Fall erhalten bleiben muss, aber gleichzeitig müssen resistente Rebsorten ausprobiert werden, die Hitzestress vertragen. Jede Weinbauregion muss herausfinden, welche Sorte sich eignet, wenn ein Sortenwechsel erforderlich ist. Dafür braucht es jedoch Zeit, betonte sie.

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