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GVH hat im Jahr 2025 gegen 29 Unternehmen Geldbußen verhängt

Während die Wettbewerbsbehörde (GVH) im Jahr 2025 kooperativen und gesetzestreuen Unternehmen eine Strafminderung von mehr als 3,3 Milliarden Forint gewährte, verhängte der Wettbewerbsrat der Behörde gegen 29 Unternehmen Strafen in Höhe von 3 Milliarden 782,6 Millionen Forint, teilte die GVH am Dienstag der Nachrichtenagentur MTI mit.

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Im Interesse des Verbraucherschutzes legte die GVH großen Wert auf die Aufdeckung unlauterer Handelspraktiken. Fast die Hälfte der abgeschlossenen Fälle betraf unlautere Handelspraktiken, was zu 25 Prozent der verhängten Wettbewerbsstrafen in Höhe von 944,2 Millionen Forint führte. Die Behörde hat auch in diesem Jahr mehrere große Kartellfälle abgeschlossen, wie beispielsweise den Fall des Müllwagenkartells, in dem die GVH sechs Unternehmen mit einer Geldstrafe von mehr als 1,5 Milliarden Forint belegt hat. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass die Wettbewerbsbehörde im Interesse der Erhaltung von Arbeitsplätzen mit allen Unternehmen, gegen die ein Verfahren läuft, zusammenarbeiten möchte. Die Unternehmen können sogar zwischen mehreren Formen der Zusammenarbeit wählen und so den Umfang der möglichen Bußgeldermäßigung erhöhen. In den Fällen, die 2025 mit einem Verstoß und einer Geldbuße abgeschlossen wurden, gewährte der Wettbewerbsrat der GVH Bußgeldermäßigungen in Höhe von mehr als 3,3 Milliarden Forint.

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Csaba Balázs Rigó, Präsident der GVH, ermutigte in einer Mitteilung der Behörde die Unternehmen, gegen die ein Verfahren läuft, zur aktiven Zusammenarbeit mit der Wettbewerbsbehörde. Dadurch können die Verfahren beschleunigt werden, und durch die Nutzung der Kooperationsformen können die Unternehmen auch eine erhebliche Reduzierung der Geldbußen erreichen. Mit dieser Strategie schützt die GVH Arbeitsplätze und unterstützt wirtschaftliche Prozesse, wie sie mitteilte. Die GVH begrüßt es besonders, wenn Unternehmen ihren Kunden, die von Rechtsverstößen betroffen sind, eine direkte Entschädigung oder eine finanzielle Rückerstattung anbieten. In den 2025 abgeschlossenen Fällen haben die Unternehmen dank der GVH rund 800 Millionen Forint an Verbraucherentschädigungen und direkten Rückerstattungen zugesagt, fügte der Präsident der Behörde hinzu.

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Die GVH legte auch in diesem Jahr großen Wert auf die Untersuchung globaler Technologieunternehmen und Online-Plattformen. Im August wurden weitere Verfahren gegen die weltweit größten Online-Plattformen für die Buchung von Unterkünften, Booking.com und Airbnb, eingeleitet. Die Behörde hat in diesem Jahr eine Nachprüfung eines der bedeutendsten globalen Online-Marktplätze, Wish, eingeleitet, und About You zahlt dank des Verfahrens der GVH mehr als 1 Milliarde Forint an die Ungarn. Im Jahr 2026 wird voraussichtlich auch das Wettbewerbsverfahren gegen Temu abgeschlossen sein, teilte die Behörde mit.

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Die GVH betrachtete die Auswirkungen der rasanten Verbreitung künstlicher Intelligenz auf den Wettbewerb und die Verbraucher als vorrangige Priorität und trat im Dezember 2025 als Gründungsmitglied dem Ungarischen Rat für Künstliche Intelligenz sowie dem vom Ministerium für Kultur und Innovation ins Leben gerufenen Runden Tisch für Familienangelegenheiten bei, heißt es in dem Text. Csaba Balázs Rigó merkte an, dass der aktive Schutz von Familien und Kindern für die Wettbewerbsbehörde von besonderer Bedeutung sei, insbesondere im digitalen Raum, wo manipulative und irreführende Praktiken, die sich oft ausdrücklich an Kinder richten, sehr häufig vorkommen.

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Im Jahresvergleich hat die nationale Wettbewerbsbehörde in diesem Jahr mehr als je zuvor fast 2000 Verbrauchermeldungen und Beschwerden bearbeitet. Diese betrafen zum Teil den Online-Handel und den Einzelhandel. Dies war unter anderem auch der Grund dafür, dass die GVH auch in diesem Jahr entschlossen im Bereich des Lebensmitteleinzelhandels vorgegangen ist. In diesem Sektor wurden beispielsweise Untersuchungen gegen Spar und Auchan sowie Aldi und Tesco eingeleitet. Darüber hinaus ist es wichtig, dass die GVH auch in diesem Jahr das Online-Preisüberwachungssystem betrieben hat und im Dezember 2025 bekannt gegeben hat, dass sie in Zusammenarbeit mit der Ungarischen Nationalbank die Preisgestaltung der Importeure untersucht, heißt es in der Mitteilung. Die nationale Wettbewerbsbehörde konzentrierte sich auch 2025 auf den Luftverkehr, insbesondere auf Billigfluggesellschaften. WizzAir zahlte mehreren tausend ungarischen Passagieren Rückerstattungen, aber im Laufe des Jahres wurden auch neue Verfahren gegen WizzAir und Ryanair eingeleitet. Die GVH führte 2025 vier beschleunigte Sektoruntersuchungen durch, zwei im Bereich des Lebensmittelhandels (Milch, Eier) und zwei im Bereich der Öffentlichen Beschaffung (Kauf von Kraftfahrzeugen, Mückenbekämpfung).

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