Aufgrund des Auftragsbestands könnte die Bauindustrie in der nächsten Zeit wachsen; dabei könnte die Nachfrage im Wohnungsbau, die auch durch das Programm „Otthon Start“ gefördert wird, eine bedeutende Rolle spielen. Ein weiterer Impuls für die Branche könnte entstehen, wenn es gelingt, die Ungarn zustehenden EU-Mittel entsprechend den Markterwartungen abzurufen – teilten Analysten der Nachrichtenagentur MTI mit, als Reaktion auf die neuesten Daten des KSH – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.
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Das KSH gab am Mittwoch bekannt, dass das Produktionsvolumen der Bauindustrie im März auf Basis der Rohdaten um 3,9 Prozent und nach Bereinigung um den Arbeitstagfaktor um 2,0 Prozent über dem Vorjahreswert lag. Dániel Molnár, leitender Analyst des GFÜ-Wirtschaftsanalysezentrums, wies in seinem Kommentar an die Nachrichtenagentur MTI darauf hin, dass die Produktion im Baugewerbe im März auch auf Jahresbasis gewachsen sei. Der Trend ist jedoch ungünstig: Aufgrund des Einbruchs der Branche im Januar lag das Produktionsvolumen im ersten Quartal um 5,4 Prozent unter dem des vierten Quartals des Vorjahres. Positiv ist jedoch, dass beide Hauptgruppen des Baugewerbes zum Wachstum im März beigetragen haben. Der Experte betonte, dass die Bauwirtschaft auf Basis des Auftragsbestands in der nächsten Zeit wachsen könnte. Dabei könnte die Nachfrage im Wohnungsbau, die 15 bis 20 Prozent der Branchenleistung ausmacht und durch staatliche Förderungen, das Wohnungsbauprogramm sowie das „Otthon Start“-Programm unterstützt wird, eine bedeutende Rolle spielen.
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Aufgrund des Auftragsbestands könnte sich auch das Wachstum bei den sonstigen Bauwerken, das überwiegend an die staatliche Nachfrage gekoppelt ist, fortsetzen, während die Ausweitung der Unternehmensnachfrage durch die Unsicherheit der wirtschaftlichen Aussichten beeinflusst wird. Der stärkere Forint-Wechselkurs könnte durch die Senkung der Importpreise die Lage der Bauwirtschaft stützen und die Kosten senken, was sich auch in den Preisen niederschlagen könnte. Dieser Prozess könnte jedoch die Lage der inländischen Zulieferer verschlechtern, weshalb die Ausstrahlungseffekte des Aufschwungs in der Branche nur in einem engeren Kreis spürbar sein dürften – erklärte Dániel Molnár.
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