Der ungarische Staat kann den Betrieb und die Instandhaltung der Autobahnen um 53 Prozent kostengünstiger gestalten und die großen Instandhaltungsarbeiten um 61 Prozent kostengünstiger durchführen, wenn er diese Aufgabe nicht der Magyar Koncessziós Infrastruktúra Fejlesztő (MKIF) Zrt. überträgt – teilte Verkehrs- und Investitionsminister Dávid Vitézy am Freitag bei der Regierungspressekonferenz in Budapest mit – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.
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Der Minister erklärte, man habe die „Magyar Közút Nonprofit Zrt.“ gebeten, die Betriebskosten zu aktuellen Nettopreisen zu schätzen, und diese dann mit den Preisen der MKIF verglichen. Dávid Vitézy betonte: Es handelt sich hierbei um Tätigkeiten, die grundsätzlich keine Konzessionsaufgaben sind, bei denen keine Investitionen erforderlich sind und für die kein langfristiger Vertrag über die Amortisation der Investitionen abgeschlossen werden muss. Er wies darauf hin, dass in der auf 35 Jahre angelegten Konzession überteuerte Aufgaben enthalten sind, die dort nichts zu suchen haben, d. h., der gesamte ungarische Autobahnbetriebsmarkt wurde zu mehr als dem Doppelten des Marktwerts vergeben, obwohl dies normalerweise in diesem Umfang gar nicht Teil einer Konzessionsaufgabe sein dürfte.
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