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Erinnerung an die Grenzöffnung vor 19 Jahren

Ungarn und Deutsche, Teilnehmer am Paneuropäischen Picknick von 1989, aber auch Jugendliche, die nach der politischen Wende in Ungarn geboren wurden, gedachten gemeinsam der damaligen Ereignisse bei Sopron.

Politiker beider Länder erinnerten an den Tag vor 19 Jahren, als mit kräftigem Zutun ungarischer Grenzsoldaten mehrere hundert ostdeutsche Bürger durch den Eisernen Vorhang nach Österreich gelangen konnten.

An einer Gedächtnis-Fahrradtour, die vom Burgenland aus 30 Kilometer nach Sopronpuszta führte, dem Ort der damaligen Grenzöffnung, nahmen namhafte Volksvertreter aus Ungarn und Deutschland teil. So bezeichnete die MDF-Vorsitzende Ibolya Dávid die Geschehnisse von 1989 als Zeitpunkt des endgültigen Zusammenbruchs von Sozialismus und Kommunismus in Mitteleuropa. Niemand möge mehr neben Stacheldraht leben müssen, in Sopronpuszta sei der Grundstein für ein friedliches, demokratisches Nebeneinander gelegt worden – so die Politikerin gegenüber der Presse.