Verdächtige bei Einbruchsserien in Kalocsa verhaftet

In Szolnok wurde gegen fünf dringend verdächtige Personen Untersuchungshaft angeordnet, die mit Einbruchsserien in zwölf Komitaten in Verbindung gebracht werden, sagte der Abteilungsleiter der Kriminalpolizei des Komitates Jász-Nagykun-Szolnok, Zoltán Szintai, auf einer mit der Landespolizeidirektion ORFK und der Bezirkspolizeidirektion Békés gemeinsam einberufenen Pressekonferenz.



Den bisherigen Ermittlungen zufolge brachen die verdächtigen Personen landesweit in dreißig Gemeinden vor allem in Vorstadthäuser ein und entwendeten Bargeld, Schmuck und Armbanduhren. Ein Teil der Beute wurde bereits an Hehler verkauft. István K. und die anderen Verdächtigen führten ihre Einbrüche vor allem in Szolnok, Karcag, Debrecen, Orosháza und Kalocsa durch, der hier verursachte Schaden beläuft sich auf mehr als 10 Millionen Forint.

In weiteren fünfzig Fällen von Wohnungseinbrüchen sind die Untersuchungen der Bezirkspolizeidirektion Jász-Nagykun-Szolnok noch im Gange, eine Beteiligung der bisher gefassten Personen ist nicht ausgeschlossen. „Die Einbrüche im Mai 2017 zeigen ähnliche Merkmale, sie wurden in der Mehrheit freitags, sowie samstags ausgeführt und führen an vielen Stellen zusammen“, sagte Zoltán Szintai weiter. „Das lässt den Schluss zu, dass die Verdächtigen bandenmäßig landesweit tätig waren.“

Drei der verdächtigen Personen wurden am 28. Oktober 2017 in Kalocsa, die dritte, flüchtige Person einen Tag später gefasst. Die fünfte Person der vermeintlichen Bande verhaftete die Polizei von Jász-Nagykun-Szolnok am 14. November 2017. Bei Hausdurchsuchungen wurden mehrere als gestohlen gemeldete Schmuckstücke sicher gestellt und über die Homepage der örtlichen Kriminalpolizei identifiziert.

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