130 Milliarden Forint für ein schöneres Győr

Laut der jüngsten Hochrechnung werden die Ausgaben für die Entwicklungsarbeiten in Győr im Rahmen des Moderne-Städte-Programms die geplanten 130 Milliarden Forint überschreiten – berichtet das Nachrichtenportal világgazdaság.hu.



Die bereits unterzeichnete Vereinbarung beinhaltet Modernisierungs- und Entwicklungsarbeiten in den Bereichen Infrastruktur/Verkehr, Tourismus, Kultur, Gesundheitswesen, sowie im Bildungswesen und Rekreation. Letztes Jahr wurden 410 Millionen in die Vorbereitungsarbeiten für die Erneuerung des Xantus János Tiergartens investiert. Dieses Jahr werden die Arbeiten weitere 678 Millionen Forint beanspruchen. Für die Renovierung des neuen Strandbades erhält die Stadt erwartungsgemäß im Frühjahr die Fördermittel. Für die Verschönerung des Nationaltheaters und seiner Umgebung wurden bereits knapp über 1 Milliarde Forint zur Verfügung gestellt.

Bürgermeister Zsolt Borkai betonte, dass die kommenden Entwicklungen die Zukunft der Stadt längerfristig beeinflussen werden. Dazu gehören auch die Vorbereitungen für den Bau des nordwestlichen Ringes und der neuen, zweimal zweispurigen Donau-Brücke, deren Pläne Ende 2018 fertig gestellt werden. Der Bau sollte bis 2022 abgeschlossen sein. Die Pläne für die Modernisierung der Bahnhöfe (Bus und Bahn) werden Ende dieses Jahres vorgestellt und 2021 ausgeführt.

Das bestehende Sporthotel erfährt eine Verjüngungskur und bietet nicht nur für Trainingslager, sondern auch für aktive Erholung und Wellness Platz. 1,8 Milliarden Forint werden in die neue Unfallstation investiert und weitere 2 Milliarden fließen in den Ausbau einer modernen Parkplatzanlage am Krankenhaus. Auch in diesem Jahr wird die Verbesserung der Straße 8311 zwischen Győr und Pannonhalma auf insgesamt 3 Kilometern fortgesetzt. Das digitale Entwicklungszentrum der Széchenyi István Universität wird im September für die Studenten zugänglich gemacht.

Das Moderne-Städte-Programm beinhaltet mehr als 250 Projekte in ganz Ungarn, wofür insgesamt 3500 Milliarden Forint zur Verfügung stehen. Die Entwicklungen werden teils durch ungarische und teils durch EU-Förderungen realisiert. Die Ausführung des Programms verläuft sehr gut, bislang wurden 600 Milliarden Forint ausgezahlt und 155 Projekte gestartet. Planmäßig sollen alle Projekte bis 2022 fertig werden.

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