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Am Balaton lebt es sich recht gut

Das hat die ungarische Gesellschaft für Konsumforschung für das im Süden des Sees gelegene Komitat Somogy (einem Regierungsbezirk in Deutschland vergleichbar) herausgefunden.

Das ermittelte Niveau an den Seeufern zeigt, daß die meisten Anwohner dort Arbeitsplätze besitzen, während sich die Situation im Süden des Komitats im Laufe eines Jahres deutlich verschlechtert hat, so siofokinapilap.hu. Von rund 250 Einwohnern im Ort Rinyabesenyő, ca. 85 Kilometer südlich des Plattensees gelegen, sind mehr als 90 Prozent arbeitslos. Damit ist das Dorf statistisch gesehen das ärmste im Komitat, das reichste im Vergleich dazu ist Balatonföldvár, wo die Bewohner naturgemäß auch die meisten Steuern entrichten.

Die Bevölkerung in den Städten am Balaton erzielt die Hälfte ihres Einkommens aus dem Tourismus. Zahlreiche Investitionen werden getätigt, Hotels erneuert, Strandeinrichtungen und Häfen ausgebaut. In der Kaufkraft liegen Zamárdi, Siófok, Balatonszárszó und Balatonmáriafürdő knapp hinter Balatonföldvár.

Trotzdem haben in den letzten Jahren einige mehr oder weniger zurückgebliebene Komitate das Entwicklungstempo bezüglich industrieller Ansiedlungen und Infrastruktur schneller erhöht als das Komitat Somogy.