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Balaton: Gemeinsame Bewerbung um Fördergelder

Am Nordufer des Balaton haben sich sechs Gemeinden zusammengeschlossen und sich gemeinsam um EU-Fördermittel beworben. Das Konsortium aus den Selbstverwaltungen von Tihany, Csopak, Balatonakali, Aszófő, Balatonudvari, Örvényes und der Nonprofit-GmbH Magyar Innováció és Hatékonyság Nonprofit Kft gewann somit über das EFOP-Förderprogramm fast 250 Millionen Forint für die Entwicklung von Humandienstleistungen. Diese sollen die Chancen von benachteiligten Menschen in dieser Region auf dem Arbeitsmarkt und in der Bildung befördern, hieß es auf der Pressekonferenz zum Thema.



Imre Tósoki, Bürgermeister von Tihany, berichtete, dass das Konsortium vor einem Jahr gebildet wurde. Die Qualität der gemeinsamen Bewerbung war so gut, dass landesweit die höchste Bewertungspunktzahl erzielt wurde.

Mit den erworbenen Fördermitteln sollen einige der schwersten Probleme der Region gemindert werden. Dazu gehören die hohe Arbeitslosigkeit und die Abwanderung von Fachkräften infolge der Saisonalität des Tourismus. Tibor Ambrus, Bürgermeister von Csopak, hob ein Programm hervor, weil er es für besonders wichtig erachtet: in seiner Gemeinde wird ein Programm zur Erhaltung der Gesundheit gestartet, an dem sich alle Einwohner beteiligen können. In anderen Gemeinden zielen die Programme auf das Halten von jungen Menschen im Ort ab, diese sollen mit Stipendien und lukrativen Arbeitsplätzen, beispielsweise im Weinbau und Tourismus, zum Bleiben animiert werden.

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